Vanessa Weber ist Finalistin des „Next Generation Award 2020“

„Frauen sind hierzulande bei den Nachfolgern immer noch deutlich in der Minderheit“

Aschaffenburg, 20. August 2020.

Vanessa Weber, Geschäftsführerin der Werkzeug Weber GmbH & Co. KG in Aschaffenburg, zählt zu den Finalistinnen des „Next Generation Award 2020“. Der Preis, den der Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) in diesem Jahr bereits zum dritten Mal verleiht, zeichnet Unternehmensnachfolgerinnen aus, die in besonderer Weise eine Vorbildfunktion erfüllen. Unter der Leitung der jungen Unternehmerin hat sich nicht nur der Umsatz des Familienbetriebs in vierter Generation mehr als verfünffacht, die Geschäftsführerin engagiert sich zugleich sozial und gesellschaftlich und macht sich außerdem dafür stark, bessere Bedingungen für Frauen in der deutschen Wirtschaft zu erreichen.

„Frauen sind hierzulande bei den Nachfolgern immer noch deutlich in der Minderheit. Ich freue mich, dass ich als Finalistin des Next Generation Award 2020 gleichzeitig Botschafterin für ein stärkeres weibliches Unternehmertum sein kann“, sagt Vanessa Weber. Mit dem Blick in die Zukunft setzt sie in ihrem eigenen Betrieb auf Digitalisierung, auf Investitionen in 3D-Druck, Künstliche Intelligenz, Share Economy und Robotik, um sich zielorientiert aufzustellen. Gleichzeitig hat sie in den vergangenen Jahren die persönliche Betreuung der Kunden weiter intensiviert. Daran, was es bedeutet, als Frau die Unternehmensnachfolge des Familienbetriebs anzutreten, kann sie sich auch heute noch gut erinnern: „Ich war erst 22 Jahre alt, als ich die Leitung des Betriebs von meinem Vater übernommen habe. Vieles von dem, was er mich gelehrt und mir vorgelebt hat, leitet mich noch heute.“ Irgendwann habe sie jedoch auch verstanden, dass sie ihren eigenen Stil entwickeln kann und darf. So wurden etwa unter ihrer Leitung flexible Arbeitszeiten eingeführt, ein fester Dresscode abgeschafft und den Angestellten ein größtmöglicher Entscheidungsspielraum eingeräumt. „Jedes Jahr wenden sich rund 3.000 Unternehmen an die Handelskammern, weil sie eine Nachfolge suchen. Mit dem Preis beleuchtet der VdU also ein wichtiges Wirtschaftsthema“, betont Vanessa Weber.

Der VdU vertritt seit 1954 als Wirtschaftsverband branchenübergreifend die Interessen von Unternehmerinnen. Seit 65 Jahren setzt sich der Verband für mehr weibliches Unternehmertum, mehr Frauen in Führungspositionen und bessere Bedingungen für Frauen in der Wirtschaft ein. Wer mehr über den Award erfahren möchte und die Auszeichnung an Vanessa Weber, bekommt weitere Informationen unter https://www.vdu.de/news/news-einzelansicht/news/weibliche-nachfolge-im-fokus-ich-musste-verstehen-dass-ich-auch-anders-drauf-sein-darf-und-eigene.html.

 

Mehr zu Vanessa Weber gibt es unter www.vanessa-weber.de und unter www.werkzeugweber.de.

Ludger Wiedemeier ist IT Spezialist, Interim Manager und Buchautor

IT-Governance als Treiber der Digitalisierung

Ludger Wiedemeier: „Führung, Organisationsstrukturen und Prozesse müssen sicherstellen, dass die IT die Unternehmensstrategie und -ziele unterstützt.“     

Steinheim, 19. August 2020.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können nur dann von der Digitalisierung profitieren, wenn sie die Prozesse, die zu einem Produkt gehören, zu Ende denken – von der Bestellung über die Produktion und Logistik bis hin zur Entsorgung. Dabei spielt die Informationstechnik (IT) eine zentrale Rolle. Beim Start eines Digitalisierungsprojekts in der IT tritt allerdings eine Reihe von Unterschieden auf, wenn man den Vorgang etwa mit der Produktentwicklung vergleicht, weiß Ludger Wiedemeier, der als Interim Manager und IT-Projektleiter immer dann gerufen wird, wenn es in Unternehmen zu IT-Problemen kommt. In „Digital Insights – Digitalisierung: 7 Sichtweisen aus der Praxis“ widmet sich der IT-Allrounder dem Thema IT-Governance und stellt diejenigen Sektoren vor, bei denen aus regulatorischer Sicht der größte Handlungsbedarf besteht.

„IT-Governance besteht aus Führung, Organisationsstrukturen und Prozessen, die sicherstellen, dass die IT die Unternehmensstrategie und -ziele unterstützt. Unter IT wird in diesem Zusammenhang die gesamte Infrastruktur verstanden, aber auch die Fähigkeiten und die Organisation, die die IT unterstützen und begründen“, so Ludger Wiedemeier, der sich branchenübergreifend einen Namen als IT-Krisenmanager gemacht hat. „IT-Governance liegt in der Verantwortung des Vorstands und des Managements und ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung“, fügt er hinzu. Sie spiele sich nicht in der IT-Organisation ab, sondern außerhalb. „Sowohl Mittelständler als auch Konzerne, die Unternehmensteile verkauft oder andere Unternehmen übernommen haben, beherbergen als Folge häufig einen ganzen Zoo an unterschiedlichen IT-Lösungen im Haus, die untereinander kaum oder gar nicht kompatibel sind“, weiß der Experte. In solchen Umgebungen lebe die IT – wie viele andere Unterstützungsprozesse auch – in einem Spannungsfeld, das sich dadurch auszeichne, dass die IT meist dezentrale Kernprozesse der verschiedenen Geschäftsfelder, Produkte oder Dienstleistungen unterstützen, andererseits aber auch eine zentrale Informationsdrehscheibe bereitstellen müsse, die alle Geschäftseinheiten und deren Daten nahtlos miteinander verbindet.

Hauptziel der IT-Governance sei es, die Anforderungen an die IT sowie die strategische Bedeutung von IT aus Sicht der Kern- und Führungsprozesse im Unternehmen zu verstehen, um den optimalen Betrieb zur Erreichung der Unternehmensziele sicherzustellen und Strategien für die zukünftige Erweiterung des Geschäftsbetriebes zu schaffen. „Der Vorstand und das Management haben damit die Aufgabe, die Erwartungen an die IT zu formulieren und die IT gleichzeitig so auszustatten, dass sie die Erwartungen auch erfüllen kann. Denn nur so können die Risiken des Geschäfts entschärft werden“, hebt Ludger Wiedemeier hervor.

In „Digital Insights – Digitalisierung: 7 Sichtweisen aus der Praxis“ berichten sieben erfolgreiche Interim Manager direkt aus der Praxis. Sie beleuchten Megatrends und technische Innovationen, sprechen unternehmerische, prozessuale, ethische, gesellschaftliche und globale Fragen genauso an wie das Verhältnis von Führungskräften und Mitarbeitern. Die sieben Autoren kommen aus unterschiedlichen Branchen und Fachbereichen und tragen in „Digital Insights“ ihr gesamtes Fachwissen zusammen, machen es nutzbar für kleine und mittlere Betriebe. Das Buch versteht sich als Praxisleitfaden, vermittelt wertvolle Denkanstöße genauso wie handfeste Tipps. Der Wert des Werkes liegt in der interdisziplinären Zusammensetzung des Autorenkreises und in der leicht verständlichen Vermittlung der Botschaften. Das Buch ist kein technologisches Kauderwelsch, sondern bietet konkrete Unterstützung für die ersten Schritte im Unternehmen.

Die Autoren Elmar M. Gorich (Business 2030: die Geschäftsmodelle der Zukunft), Mathias Hess (Von IT bis Change Management – der menschliche Faktor der Digitalisierung), Matthias Koppe (Digitalisierung ist Vernetzung), Eberhard Müller (Wettbewerbsfähig durch kundenfokussierte Mehrwertsysteme), Uwe Seidel (Alles andere als Standard: Digitalisierung braucht eine klare Strategie), Bettina Vier (Jongleur-Arbeit: Kundenzentrierung in der B2B-Beziehung) und Ludger Wiedemeier (Governance und Transformation) reden Klartext und zeichnen ein realistisches Bild von den Chancen und Möglichkeiten, aber auch von den Herausforderungen und Risiken. Sie gewähren Einblicke aus der harten Praxis dutzender Projekte in mittelständischen Unternehmen und internationalen Konzernen und betrachten das Thema Digitalisierung aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Alle Autoren sind Mitglied der „Arbeitsgruppe Digitalisierung und Industrie 4.0“ der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management (DDIM) und zählen in ihrem jeweiligen Fachgebiet zu den anerkanntesten Experten ihres Fachs.

„Digital Insights – Digitalisierung: 7 Sichtweisen aus der Praxis“ ist im Best Practice Verlag erschienen und kostet 39,90 Euro. Weitere Informationen zum Buch, zum Verlag, zu den Themen digitale Agenda und digitale Transformation sowie über die Autoren gibt es unter https://bestpractice-media.de/digital-insights-digitalisierung-7-sichtweisen-aus-der-praxis.

Profiler Suzanne Grieger-Langer

SAT1: Profiler Suzanne unterstützt, den Maulwurf zu enttarnen

Suzanne Grieger-Langer analysiert die „The Mole“-Kandidaten – Online-Tutorials und Tipps, die helfen, den Maulwurf zu überführen

Frankfurt, 30. April 2020

Am 6. Mai ist es soweit. Der TV-Sender SAT1 startet seine neue Abenteuershow „The Mole“. Im Mittelpunkt steht die Frage: „Wem kannst Du trauen?“ Zehn mutige Kandidaten stellen sich in Argentinien einer Überlebens-Challenge. Doch einer von ihnen ist ein Maulwurf, der den geheimen Auftrag hat, die anderen in ihrem Erfolg zu sabotieren. Den Maulwurf zu überführen ist die Herausforderung – für die Kandidaten und für die Zuschauer. Begleiter auf dem Weg ist Deutschlands bekannteste Profilerin Suzanne Grieger-Langer. Sie gibt auf der „The-Mole“-Website in mehreren Video-Sequenzen wertvolle Hinweise und Indizien und analysiert den Charakter der Teilnehmer. In Online-Tutorials bekommen die SAT1-Zuschauer Hinweise, die zur Überführung des Maulwurfes dienen. „Diese Show ist einzigartig“, freut sich Profiler Suzanne auf den Start. Diese Kombination aus Abenteuer, maximaler mentaler Beanspruchung, Spannung und Kriminalistik hat es in der deutschen TV-Landschaft noch nicht gegeben. „Es ist fast wie im richtigen Leben. Irgendeiner sabotiert immer, stellt anderen Fallen, verschleiert seine Bosheit hinter einer netten Fassade“, weiß Profiler Suzanne aus ihrer beruflichen Praxis. Die Profilerin ist sonst für Unternehmen unterwegs, befreit Performer von den Gemeinheiten der Pfeifen und Psychopathen, die an vielen Stellen lauern. Insofern sei das TV-Format sehr lehrreich. Schmutzige Tricks gebe es auch im Alltag. Hier würden diese Bosheiten Teil einer spannenden Show.

Profiler Suzanne wird vielen SAT1-Zuschauern bereits bekannt sein. Auf ihren Social-Media-Kanälen erreicht sie bereits seit Jahren ein Millionenpublikum, verrät Geheimnisse aus der Welt der Kriminalistik und gibt wertvolle psychologische Alltagstipps. Seit letztem Jahr ist sie auch mit einer eigenen großen Bühnenshow unterwegs. Sie gehört zu den renommiertesten Experten in Sachen Persönlichkeit im deutschsprachigen Raum. „Dieses Know-how jetzt auch im Fernsehen einzubringen ist großartig. Wissen und Wissenschaft darf auch unterhalten. Humor und Erkenntnis schließen sich nicht aus. Das macht meinen Anteil für die Show aus und ‚The Mole‘ so wertvoll und interessant für die Zuschauer.

Weitere Informationen über „The Mole – Wem kannst Du trauen“ gibt es unter www.sat1.de/tv/the-mole-wem-kannst-du-trauen. Hier finden sich auch die sendebegleitenden Videos von Profiler Suzanne mit ersten Hinweisen auf den Maulwurf. Mehr über Profiler Suzanne, ihre Expertentipps und viel Wissen rund um die Themen Persönlichkeit, Charakter und Überleben in Krisensituationen gibt es unter www.profilersuzanne.com.

Elmar R. Gorich ist Digitalisierungsexperte, Interim Manager und Autor

Business 2030: Geschäftsmodelle der Zukunft

Digitalisierungsprofi Elmar R. Gorich weist den Weg in die digitale Transformation – „Immer vom Kunden her denken und beim Vertrieb beginnen“

Menden, 23. April 2020.

Wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit vom Markt verschwinden. Das gilt insbesondere für Geschäftsmodelle, die heute fast immer mit digitalen Prozessen zusammenhängen. Geschwindigkeit in Produktion und Service, Individualisierungsmöglichkeiten und vernetzte Wertschöpfungsketten sind notwendig, um die steigenden Kundenanforderungen zu bedienen. In „Digital Insights – Digitalisierung: 7 Sichtweisen aus der Praxis“ erklärt der erfolgreiche Management Consultant und Interim Manager Elmar R. Gorich, wie sich die Digitalisierung auf Marketing, Vertrieb, Innovationskraft und Geschäftsmodelle auswirken wird – und dass der Kunde mehr denn je im Mittelpunkt der strategischen Überlegungen eines Unternehmens stehen muss, wenn dieses auf dem Markt der Zukunft Bestand haben soll.

„Digitalisierung bedeutet nichts anderes, als alle Prozesse vom Kunden und dessen Wünschen her zu denken“, hebt Elmar R. Gorich als einer von insgesamt sieben Autoren in dem jüngst erschienen Sachbuch „Digital Insights – Digitalisierung: 7 Sichtweisen aus der Praxis“ hervor. In Zukunft werde der Kunde weitgehend Einfluss darauf nehmen, welche Produkte in der von ihm gewünschten Konfiguration produziert werden. Durch seine Nachfrage erhalte er noch mehr Einfluss auf Produkte und Anbieter. „Was bislang ökonomisch wenig sinnvoll erschien und für beide Seiten hohe Kosten bedeutete, wird durch die Digitalisierung wirtschaftlich. Das heißt aber auch, dass das, was sich aus Sicht des Kunden nicht bewährt, schnell wieder verschwinden wird“, prognostiziert der Mendener Diplom-Betriebswirt, Interim Manager und Autor.

Die Arbeitswelt verändert sich rasant – analog zu den Entwicklungen der modernen Technologie, die schon heute ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags sind. „Digitalisierung ändert nichts – aber doch alles“, bringt es Elmar R. Gorich auf den Punkt. „Jedes Unternehmen kann und sollte mit der Digitalisierung beginnen, indem es das erforderliche Bewusstsein schafft und mit kleinen, konsequenten Schritten Projekte initiiert und umsetzt. Die verfügbaren Technologien ermöglichen heute jedem Unternehmen wirtschaftliche Ansätze zur Optimierung und Umstellung von Prozessen. In „Digital Insights – Digitalisierung: 7 Sichtweisen aus der Praxis“ erklärt der Interim Manager, was Unternehmenslenker tun müssen, um die Weichen für die Möglichkeiten der Digitalisierung zu stellen. Er zeigt Wege zur kreativen Ideenfindung für die Zukunft und die aktive Umsetzung von Digitalisierungsstrategien auf. „Die wichtigsten Aspekte der Digitalisierung, nämlich Kundenorientierung und Kreativität im Umgang mit Daten, erfordern zunehmend visionäre Fähigkeiten seitens der Führungsriege, um die Komplexität der digitalen und internationalen Geschäftswelt zu managen“, so Gorich. „In ihrer Verantwortung liegt es, die besten verfügbaren Werkzeuge für das eigene Unternehmen zu identifizieren und dafür zu sorgen, dass diese auch genutzt werden.“

Am besten beginne jede Digitalisierungsstrategie beim Vertrieb. Der Vertrieb habe das Ohr am Kunden und am Markt. Außerdem seien Verkäufer meist sehr aufgeschlossen Neuem gegenüber, und jeder Effektivitätsgewinn mache sich besonders schnell für das Unternehmen bezahlt. Erfolge rund um digitale Prozesse zahlten sich hier am schnellsten aus, weiß Elmar R. Gorich, der regelmäßig internationale Global Player verschiedener Branchen berät und begleitet. In „Digital Insights – Digitalisierung: 7 Sichtweisen aus der Praxis“ berichten sieben erfolgreiche Interim Manager direkt aus der Praxis. Sie beleuchten Megatrends und technische Innovationen, sprechen unternehmerische, prozessuale, ethische, gesellschaftliche und globale Fragen genauso an wie das Verhältnis von Führungskräften und Mitarbeitern. Die sieben Autoren kommen aus unterschiedlichen Branchen und Fachbereichen und tragen in „Digital Insights“ ihr gesamtes Fachwissen zusammen, machen es nutzbar für kleine und mittlere Betriebe. Das Buch versteht sich als Praxisleitfaden, vermittelt wertvolle Denkanstöße genauso wie handfeste Tipps. Der Wert des Werkes liegt in der interdisziplinären Zusammensetzung des Autorenkreises und in der leicht verständlichen Vermittlung der Botschaften. Das Buch ist kein technologisches Kauderwelsch, sondern bietet konkrete Unterstützung für die ersten Schritte im Unternehmen.

Die Autoren Elmar R. Gorich (Business 2030: die Geschäftsmodelle der Zukunft), Mathias Hess (Von IT bis Change Management – der menschliche Faktor der Digitalisierung), Matthias Koppe (Digitalisierung ist Vernetzung), Eberhard Müller (Wettbewerbsfähig durch kundenfokussierte Mehrwertsysteme), Uwe Seidel (Alles andere als Standard: Digitalisierung braucht eine klare Strategie), Bettina Vier (Jongleur-Arbeit: Kundenzentrierung in der B2B-Beziehung) und Ludger Wiedemeier (Governance und Transformation) reden Klartext und zeichnen ein realistisches Bild von den Chancen und Möglichkeiten, aber auch von den Herausforderungen und Risiken. Sie gewähren Einblicke aus der harten Praxis dutzender Projekte in mittelständischen Unternehmen und internationalen Konzernen und betrachten das Thema Digitalisierung aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Alle Autoren sind Mitglied der „Arbeitsgruppe Digitalisierung und Industrie 4.0“ der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management (DDIM) und zählen in ihrem jeweiligen Fachgebiet zu den anerkanntesten Experten ihres Fachs.

„Digital Insights – Digitalisierung: 7 Sichtweisen aus der Praxis“ ist im Best Practice Verlag erschienen und kostet 39,90 Euro. Weitere Informationen zum Buch, zum Verlag, zu den Themen digitale Agenda und digitale Transformation sowie über die Autorengibt es unter https://bestpractice-media.de/digital-insights-digitalisierung-7-sichtweisen-aus-der-praxis.

 

Hintergrund „Digital Insights“

Sieben Interim Manager gewähren Einblicke aus der harten Praxis dutzender Projekte in mittelständischen Unternehmen und internationalen Konzernen und betrachten das Thema Digitalisierung aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Sie erklären einen Megatrend und machen deutlich, was dieser für Unternehmen, Anwender und Verbraucher bedeutet. Sie zeichnen ein realistisches Bild über die Folgen, sind optimistisch, aber auch kritisch. Im Fokus haben sie die unternehmerischen Themen und die Potenziale für die Wirtschaft. Sie erklären, ordnen ein und gewähren einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen – branchenübergreifend, praxisrelevant und interdisziplinär.

Sie sagen, was wirklich wichtig ist, wenn sich Unternehmen auf den steinigen Weg hin zu digitalen Prozessen und Lieferketten machen. Sie berichten, wo viele Unternehmen heute stehen und welche technologischen Umwälzungen ihnen noch bevorstehen. Sie betrachten die Unternehmensführung, die Mitarbeiter und die Gesellschaft, denn jeder wird in irgendeiner Form von der digitalen Transformation eingeholt werden. Umso wichtiger ist, diese richtig zu gestalten, die Menschen mitzunehmen und die gesellschaftlichen Folgen zu betrachten. Wie der digitale Wandel in Unternehmen gelingen und gewinnbringend genutzt werden kann, schildern die sieben Autoren facettenreich und verständlich.

Wer die digitale Transformation nicht nur verstehen, sondern gestalten möchte, muss dieses Buch gelesen haben.

Das Buch richtet sich an Entscheider in der Wirtschaft, an Geschäftsführer, Manager und Projektverantwortliche, die digitale Prozesse in Unternehmen umsetzen möchten, um sich so auch langfristig einen Spitzenplatz in ihrer jeweiligen Branche zu sichern. Die Autoren sind allesamt Interim Manager und begegnen damit dem Leser auf Augenhöhe. Sie kennen die Praxis, kommen aus der Industrie, der Produktion und Fertigung, der IT und dem Handel. Sie vereinen volks- und betriebswirtschaftliches Wissen, technologisches Know-how, Kenntnisse aus der Informations- und Datentechnik, dem Marketing, dem Vertrieb, dem Einkauf, dem Supply Chain Management, dem Change Management, der Logistik, der Prozessoptimierung und dem Projektmanagement sowie die großen strategischen Fragen, die sich verantwortungsbewusste Geschäftsführer und CEOs stellen müssen, wenn sie Millionen Euro in Zukunftsprojekte investieren.

Wer „Digital Insights – Digitalisierung: 7 Sichtweisen aus der Praxis“ gelesen hat, versteht, dass es bei weitem nicht reicht, einzelne Prozesse zu betrachten und digitale Inseln zu schaffen. Digitalisierung verändert ganze Geschäftsmodelle und Unternehmen, Produkte und die Arbeitswelt. Wer erkennt, was es bedeutet, wenn Maschinen des einen Unternehmens mit den Maschinen eines anderen Unternehmens autonom kommunizieren und komplexe Wertschöpfungsketten zwischen Lieferanten, Entwicklung, Fertigungs- und Verwaltungsprozessen, der Logistik, dem Vertrieb und dem Kunden selbstständig steuern, der bekommt eine Ahnung davon, was Digitalisierung wirklich bedeutet. Dabei wird klar, dass Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Robotisierung nur Trendbegriffe sind – solange, bis sie im eigenen Unternehmensalltag ankommen. Wenn alles mit allem in Verbindung steht, Unternehmensgrenzen verschwinden und selbstdefinierte Standards nicht mehr ausreichen, dann leben wir in einer digitalen Welt – mit allen Konsequenzen. Darum geht es in diesem Buch. Es soll helfen, Digitalisierung ganzheitlich zu begreifen und die richtigen Weichen für das eigene Unternehmen zu stellen. Es beginnt mit den richtigen Entscheidungen, die es jetzt für die digitale Zukunft zu treffen gilt.

Martin Müller: „In der Krise sind Netzwerke überlebenswichtig“

Martin Müller: „In der Krise sind Netzwerke überlebenswichtig“

Niemals sollten Unternehmer an Kontakten und Vertrieb sparen – digitale Netzwerke funktionieren auch im Homeoffice

Köln, 21. April 2020.

Kontakte sind soziales Kapital. Soziales Kapital übersteht nicht nur Krisen, es hilft auch, besser durch sie hindurch zu kommen. Das erfahren gerade sehr viele Selbstständige, Unternehmer und Führungskräfte, aber auch jeder ganz normal Berufstätige. Wer jetzt im Homeoffice sitzt, ein technisches Problem hat oder mal eben eine Frage beantwortet haben möchte, braucht mehr denn je ein schnelles und belastbares Netzwerk. „Gemeinsam da durch“, lautet ein viel beschworenes Motto. Und gemeinsam bedeutet eben auch in einem tragfähigen Verbund. Das gilt für Selbstständige und deren Auftraggeber, Unternehmen und deren Lieferanten und für die kleinen Tipps des Alltags. Wer seine Kontakte in der Zeit gepflegt hat, profitiert von ihnen in der Not. Jetzt ist die beste Zeit, Kontakte zu pflegen und zu nutzen.

„Wer im Homeoffice sitzt, sollte trotzdem nicht vergessen, seine Kontakte zu pflegen“, erklärt Martin Müller. Müller ist Repräsentant des beruflichen Online-Netzwerks XING in Köln und Experte rund um die Themen strategisches Networking und Geschäftsanbahnung. Allein seine Kölner XING-Regionalgruppe hat rund 70.000 Mitglieder. Bislang gab es regelmäßige Treffen, Veranstaltungen und persönlichen Austausch. „Wir merken aber, dass das auch online sehr gut funktioniert“, wirbt Müller für XING. Sein Motto lautet „online finden, offline binden“ – deswegen auch die vielen Live-Treffen. Mehr als zwanzig Events und hunderte individuelle Termine absolviert der Netzwerker in normalen Jahren. Jetzt muss er auch „online binden“. „Wir bieten derzeit viele digitale Events an. Wir stellen fest, dass das der Nachfrage sehr guttut. Der Wunsch nach Begegnung, nach Austausch, nach Informationen und nach konkreter Unterstützung ist derzeit sehr groß“, berichtet er. XING erlebe eine Renaissance, Netzwerke seien gefragter und wichtiger denn je.

Er wünscht sich, dass das auch so bleibt. „Viele merken jetzt, wie wichtig Kontakte sind. Diejenigen, die lange nicht in ihre Kontakte und ihr Beziehungsmanagement investiert haben, spüren heute, was ihnen fehlt. Mehr Kontakte bedeutet auch immer mehr Kunden, bessere Kundenbeziehungen und schnellere Lösungen. Krisen sind nichts für Einzelkämpfer“, so Martin Müller, der gerade sehr gefragt ist. Denn er bietet an, Menschen auch direkt zu verknüpfen, daher auch sein Ruf als „Mister Matching“. Gezielt vernetzt er Menschen, die für andere Nutzen und Mehrwerte bringen können. Er stellt sie vor, bahnt gezielt Geschäfte oder Projekte an und empfiehlt Dienstleister und Unternehmen, von denen er überzeugt ist. „Niemals sollten Unternehmer an Kontakten sparen oder diese vernachlässigen“, ist er überzeugt. Man müsse immer miteinander reden können – gerade in schweren Zeiten. Miteinander reden aber erfordere eine intensive Kontaktbasis, eine vertrauensvolle Beziehungsebene. „Das ist wie ein Konto, auf das man erst einzahlen muss, um dann abheben zu können.“ Wer viel Reputation aufgebaut und seine Kontakte gepflegt habe, sei heute eindeutig im Vorteil.

„Aber es ist eben auch nicht zu spät. Auch jetzt lohnen sich XING, LinkedIn und andere Netzwerke. Gerade weil der Wunsch nach Austausch derzeit sehr groß ist“, sagt Martin Müller. Er ist sich sicher, dass jeder etwas Sinnvolles zu geben habe, um andere Menschen zu unterstützen – gerade jetzt. Auch dazu möchte er ermuntern. „Wir unterstützen soziale Projekte und greifen konkret unter die Arme“, macht er deutlich. Jeder habe jetzt eine Verpflichtung. Dabei sei es auch gar nicht schlimm, bereits an spätere eigene Vorteile zu denken. „Wer jetzt positiv in Erscheinung tritt, hat es doch verdient, später auch dafür belohnt zu werden“, ist er überzeugt. Unterstützung müsse konkret und sinnvoll sein, nicht aber unbedingt selbstlos. Auch das sei ein Wesenskern guter Netzwerke. Man müsse die Vorteile aller im Blick behalten.

Müller rät Unternehmen auch davon ab, jetzt am Vertrieb zu sparen, um Kosten zu senken. „Der Vertrieb ist die Kontaktschnittstelle Nummer eins zum Kunden und zum Markt. Wer hier einspart, sägt den Ast ab, auf dem er sitzt. Gerade aktuell gilt es zu investieren, um als erster wieder am Start zu sein. Aufgabe ist jetzt, positiv aufzufallen, vor Ort zu sein, Lösungen zu schaffen, flexibel zu agieren und dem Kunden das Gefühl einer starken Gemeinschaft zu vermitteln. In Zeiten der Kontakt- und Reisebeschränkungen geht das mit XING und anderen Online-Tools optimal“, so Müller abschließend.

Mehr über Martin Müller und sein Unternehmen Müller Consult, die Themen XING, LinkedIn, Netzwerke und Geschäftsanbahnung sowie jede Menge praktische Tipps und konkrete Unterstützung gibt es unter www.muellerconsult.com.

Annette Müller: „Wir werden Freiheit neu definieren“

Viele Menschen erfahren erstmals Ohnmacht – der Ruf nach Führung nutzt nichts

München, 17. April 2020.

Unbeschränkte Freiheit und Eigenverantwortung funktionieren nicht mehr. Sie sind außer Kraft gesetzt – zumindest vorübergehend. Wer bislang glaubte, ausschließlich er selbst sei seines Glückes Schmied, er könne individuell seine Lebensplanung gestalten und sei ermächtigt, eigenständig Entscheidungen zu treffen, wird in diesen Tagen eines Besseren belehrt. Zum ersten Mal erfahren sehr viele Menschen, was es heißt, ohnmächtig und ausgeliefert zu sein – und Teil einer Gemeinschaft, die zwangsweise, staatlich verordnet aufeinander angewiesen ist. Es sind völlig neue Erfahrungen. Die viel gepriesene freiheitlich-eigenverantwortliche Individualität stößt an ihre Grenzen.

„Was die Begriffe Gemeinschaft, Gesellschaft und Solidarität bedeuten, wird gerade neu definiert“, sagt die Münchner Publizistin, Unternehmerin und Philosophin Annette Müller. Im Moment helfen weder der Ich-zuerst-Egoismus noch der Wir-sind-alle-eins-Kollektivismus. Die alten Denk- und Verhaltensmuster funktionieren nicht mehr. Weltbilder wackeln. Denn plötzlich scheint jeder für jeden durch sein Verhalten mitverantwortlich, ja sogar dafür, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Und dennoch kann man sich nicht organisieren oder andere anklagen. Denn auch die freie Meinungsäußerung in Form von Demonstrationen und Versammlungen ist eingeschränkt. Das Virus hebt die üblichen Muster auf. Es ist einfach da. Es ist niemandes konkrete Schuld. Keiner ist verantwortlich für seine Existenz. Wir können uns alle nur darauf einstellen und sind abhängig von dem, was andere tun und entscheiden. „Wer noch nie in einer Diktatur gelebt hat oder aus gesundheitlichen Gründen ohnehin existenziell auf die Hilfe anderer angewiesen und somit abhängig ist, erlebt einen solchen Zustand zum ersten Mal in seinem Leben“, so Annette Müller, die unlängst einen Podcast unter dem Titel „Gedanken zur Menschlichkeit“ gestartet hat.

Plötzlich, so die Autorin und Publizistin, helfe Geld nicht mehr weiter. „Man kann es ja kaum ausgeben.“ Status spielt auch kaum mehr eine Rolle in einer Zeit, in der Supermarkt-Verkäuferinnen, Pflegekräfte und Arbeiter in der Schutzmasken-Produktion nicht nur auf den abendlich beleuchteten Balkonen gefeiert werden, sondern auch in der Politik. Die Sichtweisen über das, was „systemrelevant“ ist, verändern sich. Der SUV wird zur Nebensache. Die individuelle Freiheit und das eigene Streben nach Glück werden gesellschaftlich relativiert. „Es ist die Stunde des Staates“, sagen selbst Liberale und Wirtschaftsvertreter.

Viele, so Müller, riefen jetzt nach einer starken Führung. Allerdings, selbst wenn man diese im Staat und dessen politischen Akteuren zu sehen bereit sei, müsse man feststellen, dass auch diese mehr oder weniger machtlos sind. „Die Maßnahmen der Kontaktbeschränkung, das Schließen von Geschäften und das Verteilen von Geld ist keine Führung, keine aktive Strategie, sondern auch nur Ausdruck einer mehr oder weniger hilflosen Reaktion. Es ist mehr Aktionismus als Zielverfolgung, die man aber von verantwortungsvoller Führung erwarten müsste.“ Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen, so die Publizistin, werden verheerend sein und am Ende sei die Enttäuschung groß. „Man konnte sich auf die Führung nicht verlassen“, wird der bleibende Eindruck sein, wenn das Gröbste erstmal überstanden ist. „Operation gelungen, Patient tot.“

Nun stelle sich die Frage, was bleibt nach der Krise. Die eigenverantwortliche Individualität und das Ausleben der persönlichen Freiheit werden verstärkt zurückkehren, aber anders wahrgenommen als zuvor. Davon zeigt sich Annette Müller überzeugt. Zugleich werde die gesellschaftliche und wirtschaftliche Verantwortungsethik zunehmen – wenn nicht freiwillig, dann staatlich, kulturell oder gesellschaftlich oktroyiert. „Wir werden in eine neue Phase des Bewusstseins eintreten und auch eintreten müssen“, sagt die Publizistin und Vordenkerin. Das sei vielleicht das Beste an der jetzigen Krise. Man werde am Ende zu mehr Freiheit gelangen, aber möglicherweise zu einer neuen Definition des Begriffes. Die Frage werde sein, wieviel Freiheit das neue Gemeinschaftskollektiv verträgt und wieviel Kollektiv persönliche Freiheit ertragen kann nach einer Zeit der gefühlten Freiheitsberaubung. Das sei, so Müller, eine immer dagewesene Debatte, die aber jetzt in ihrer ganzen Breite massiv an Fahrt aufnehmen werde. Was vorher eine akademische Diskussion in Feuilletons war, wird nun zu einer gesamtgesellschaftlichen Debatte avancieren. Das wird der erste Ausdruck der neuen Freiheit sein.

Wer mehr über die Philosophin, Publizistin und „Bewusstseins-Evolutionärin“ Annette Müller erfahren möchte, findet weitere Informationen auf ihrer neuen Website https://annettemüller.de Direkt zum Podcast geht es hier: https://podcasts.apple.com/de/podcast/gedanken-zur-menschlichkeit/id1473256046.

Gudrun Schönhofer ist Business-Muse, Coach und Sachbuch-Autorin

Gudrun Schönhofer: „Krise ist nichts für Weicheier“

Unsere nicht getroffenen Entscheidungen schlagen jetzt zurück

Eitorf, 15. April 2020.

Krise bedeutet Stress. Wer glaubte, durch den Shutdown und die wirtschaftsstrangulierenden Maßnahmen der Regierung mehr Zeit zu haben, wurde eines Besseren belehrt. In der Krise verschwinden die alten Probleme nicht. Im Gegenteil: Sie schlagen doppelt und dreifach zurück und werden ergänzt um weitere. Existenzängste und die Frage nach dem Warum werden zu einem Cocktail, der den Blick für das Wesentliche zunehmend verstellt. Das zumindest findet Coach, „Business-Muse“ und Autorin Gudrun Schönhofer.

„Krise ist nichts für Weicheier“, sagt sie. Aber die Krise treffe jetzt auf viele Weicheier und schlage bei diesen besonders hart zu. In den letzten Jahren seien in vielen Unternehmen massiv Hierarchien abgebaut und ein Kuschelkurs etabliert worden. Das räche sich in einer Zeit, in der klare Ansagen und schnelle Entscheidungen bitter nötig seien. „Es ist nicht die Zeit zu diskutieren, sondern zu handeln“, so Gudrun Schönhofer. Der „Kumpeltyp“ als Chef sei gerade nicht der, der Kurzarbeit anordnen, Leute entlassen und harte Einschnitte verkünden könne. Der, der die Verantwortung trage, sei nicht selten gefangen im „Miteinander-Modus“ und in der „Wir müssen jeden beteiligen“-Manier. „Das ging bisher einigermaßen gut, aber jetzt eben nicht mehr“, so Business-Muse Gudrun Schönhofer. Außerhalb von Krisen ließen sich Konflikte leichter verschleppen, Unausgesprochenes besser ertragen und Entscheidungen leichter aufschieben. In der Krise aber räche sich das. Das sei ein wesentlicher Grund, weswegen die Corona-Krise viele jetzt so hart treffe.

„Die nicht gefällten Entscheidungen, die vertagten Konflikte und die hierarchielose Kumpanei verhindert aktuell dringend notwendige Lösungen“, so Schönhofer. Bei Herden in der Natur habe auch immer einer das Sagen. Da werde nicht lange rumgelabert. „Gerade männliche Unternehmenslenker sollten sich jetzt auf ihre Tugenden besinnen, Stärke zeigen und Autorität leben“, sagt Schönhofer sowohl als Coach sowie als Pferdesportlerin. „Die Leitstute geht voran und weist der Herde den Weg. Der Leithengst hat die Aufgabe, seine Herde zu verteidigen, sie anzutreiben und als Herde geschlossen zu halten.Das sollten Unternehmer auch tun – nicht nur, aber vor allem in Krisen und Zeiten von existenziellen Gefahren.“

Es komme darauf an, sein Ich zu leben, sich zu seinen Wurzeln zu bekennen und auf Basis der eigenen Werte Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen. Unternehmen seien keine Kollektive, sondern klar strukturierte Systeme, in denen letztlich nur wenige in der juristischen und faktischen Verantwortung sind. Wer diese Verantwortung wegmoderiert, delegiert oder im Kuschelkurs konsensualisiert, werde seiner Rolle und Funktion nicht gerecht. Alles, was in der Vergangenheit derart unentschieden und vage blieb, zeige sich jetzt als massives Problem. Krisenfestigkeit erfordert Führung und den Mut, diese Führung auch zu leben.

Gudrun Schönhofer weiß, wovon sie spricht. Zu ihr kommen hauptsächlich Männer, lassen sich in Führungs- und Funktionsfragen coachen und suchen nach dem tieferen Sinn. „Viele leben an sich vorbei und verbrennen Ressourcen, weil sie meinen, es immer allen recht machen zu müssen.“ Das aber sei das Gegenteil von Unternehmertum und Führung. „Klare Kante, mutige Entscheidungen, kein Zögern bei Gefahr – dann entstehen auch gute und ehrliche Ergebnisse.“

Wie das gelingen kann, beschreibt Schönhofer auch in ihrem neuen Buch „Being you – das Anti-Viren-Programm für deine mentale Festplatte“, unlängst erschienen im Best Practice Verlag. Krise, so die Autorin, bedeute Entscheidung. Jetzt sei die Zeit zu entscheiden, sich zu bekennen und für das zu wappnen, was noch kommt. „Diese Krise wird uns noch lange beschäftigen. Jetzt heißt es (um)steuern“, mahnt Schönhofer.

Weitere Informationen rund um die Business-Muse Gudrun Schönhofer, ihre Publikationen und Coaching-Angebote sowie zu den Themen Krisenfestigkeit und Identität gibt es unter https://dieschoenhofer.com.

Ronald Hanisch ist der „Projekt-Doctor“ und gehört im deutschsprachigen Raum zu den gefragtesten Vortragsrednern, Management-Beratern und Autoren rund um die Themen Projektmanagement und Arbeit mit Teams.

Ronald Hanisch: „Frauen müssen nicht weniger verdienen“

Führungsexperte nennt Gründe für den Gehaltsunterschied – „Equal Pay Day“ sollte zwar ein mahnendes Datum sein, darf aber auch Ursachen benennen

Düsseldorf / Velden am Wörthersee, 9. März 2020.

Frauen verdienen im Durchschnitt noch immer deutlich weniger als Männer: Statistisch gesehen beträgt der Gehaltsunterschied 21 Prozent. Umgerechnet in Zeit, bedeutet diese Gehaltslücke, dass Frauen 77 Tage eines Jahres „umsonst“ arbeiten, wenn sie sich mit ihren männlichen Kollegen vergleichen. Symbolisch markiert der „Equal Pay Day“ den Tag, ab dem Frauen für ihre Arbeit bezahlt werden. Der „Equal Pay Day“ fällt dieses Jahr wegen des Schaltjahres auf den 17. März.

„Der Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern ist eine der großen Ungerechtigkeiten der Wirtschaft. Allerdings reicht es nicht, das zu beklagen. Der 17. März ist zwar ein mahnendes Datum, die Aktionen an diesem Tag geben aber leider nur sehr wenig Auskunft darüber, worin der Gehaltsunterschied begründet liegt“, verdeutlicht der aus Kärnten stammende Führungsexperte und Bestseller-Autor Ronald Hanisch. Hanisch leitet als Projekt-Manager für internationale Konzerne Projekt-Teams und hat in dieser Funktion an hunderten Bewerbungsverfahren teilgenommen. Sein Fazit: „Frauen müssen nicht weniger verdienen als Männer. Frauen sollten lernen, mehr zu fordern, mutiger aufzutreten und ihre weiblichen Kompetenzen stärker in den Fokus zu rücken.“ In einer Interviewreihe und mehreren Fachartikeln arbeitet Ronald Hanisch, der durch sein Buch „Das Ende des Projektmanagements“ auch als „Projekt-Doctor“ bekannt ist, das Thema auf. Vier wesentliche Ursachen nennt der Experte für den statistischen Gehaltsunterschied: „Wenn Männer eine Stellenanzeige lesen, bewerben sie sich auch dann, wenn sie nur 60 Prozent der genannten Voraussetzungen erfüllen, Frauen bewerben sich erst mit deutlich mehr als 90 Prozent Übereinstimmung“, so der Leadership-Profi. Frauen müssten forscher werden und dürften ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen. Hinzu kommt, dass vorwiegend weibliche Eigenschaften wie Kommunikationsfähigkeit, Integrationsfähigkeit, Vielseitigkeit und Belastbarkeit in verschiedenen Rollen häufig gar nicht in den Stellenanzeigen genannt würden. Diese seien aber gerade in komplexen Projekt- und Teamstrukturen sehr wichtig. „Das führt zu weniger weiblichen Bewerbern und dazu, dass weniger Frauen die Gelegenheit bekommen, ihre Vorzüge im Bewerbungsverfahren zu präsentieren“, bemängelt Hanisch. Hier seien auch die Unternehmen gefragt, Stellenanzeigen und Anforderungsprofile offener zu formulieren. „Mehr Weiblichkeit tut Unternehmen gut. Das ist im Interesse aller: der Bewerberinnen, der Unternehmen und der Gesellschaft“, ist sich Hanisch sicher.

Als weitere Ursachen für die Gehaltsunterschiede nennt Hanisch, dass weibliche Bewerber im Rahmen von Gehaltsverhandlungen einfach weniger forderten. „Wenn eine Stelle mit 125.000 Euro Jahresgehalt dotiert und kalkuliert ist, fordert der Mann 140.000 Euro und die Frau 90.000 Euro. Im Rahmen der Verhandlung landet dann der Mann bei 130.000 Euro, die Frau bei den geforderten 90.000 Euro“, berichtet Hanisch aus seiner Praxis. „Welches Unternehmen zahlt schon freiwillig mehr, wenn es nicht gefordert wird. Auch hier ist Mut und Selbstbewusstsein gefragt“, macht der Leadership-Profi deutlich.

„Eines aber sollten Frauen nicht versuchen: so zu sein und aufzutreten wie Männer.“ Das werde weder gewünscht noch honoriert. Im Gegenteil. Viele Unternehmen suchten weibliche Bewerber und Führungskräfte gerade wegen ihrer besonderen weiblichen Kompetenzen. Weitere Informationen zum „Equal Pay Day“, zu Gehaltsunterschieden zwischen Frauen und Männern sowie ausführliche Interviews und Stellungnahmen gibt es unter https://ronaldhanisch.com/frauen-in-fuehrungspositionen-vortrag-anfragen.

Weitere Informationen über den „Projekt-Doctor“ Ronald Hanisch, Ausschnitte aus seinen Keynotes, Impulse rund um die Themen Führung und Projektmanagement sowie jede Menge Hintergründe gibt es unter www.ronaldhanisch.com.

 

"Cool im Kreuzfeuer“ begeistert

„Cool im Kreuzfeuer“ mit herausragender Bilanz

Profiler Suzanne Grieger-Langer spendet rund 60.000 Euro an den Weißen Ring – neue Show „Deppen-Detox“ startet im Herbst  

Frankfurt, 2. März 2020.

48 Shows “Cool im Kreuzfeuer” hat Deutschlands berühmteste Profilerin Suzanne Grieger-Langer im vergangenen Jahr gespielt. Rund 50.000 Besucher konnte die Mischung aus Krimi, Aufklärung und Immunisierung gegen Rufmord, Mobbing und Cyber-Terror in Deutschland, Österreich und der Schweiz begeistern. Weitere 19 Shows folgen und folgten in diesem Jahr. Das neue Programm von Profiler Suzanne startet im Herbst. “Deppen-Detox” wird größer und noch fesselnder versprechen die Veranstalter.

“Wir sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden”, erklären Suzanne Grieger-Langer und ihr Tour-Management vom Konzertbüro Augsburg. Noch nie sei eine Künstlerin, die nur mit der Kraft der Worte auf der Bühne agiert und die ein völlig neues Genre begründet hat, derart erfolgreich durchgestartet. Dieser Erfolg sei die Basis für die neue Show, die von Beginn an in noch größeren Hallen und Arenen starten soll. “Deppen-Detox”, so der Name der neuen Show, ist der Nachfolger von “Cool im Kreuzfeuer”. Die neue Show wird in einer einmaligen Kombination aus Live-Kriminalistik, Enthüllungen und investigativer Aufklärungals Entgiftungsprogramm gegen “giftige Menschen” wirken, so das Versprechen. Bereits ein halbes Jahr vor Tour-Beginn sind bereits rund 20.000 Tickets verkauft. Geplant sind zunächst 41 Shows bis ins Jahr 2021 sowie sechs Previews in ausgewählten Städten.

“Profiler Suzanne legt die Tricks der Trickser offen und immunisiert gegen Pfeifen und Psychopathen. Wer Profiler Suzanne kennt, wird bei ‚Deppen-Detox‘ auf seine Kosten kommen: bitterböse Enthüllungen, krachend-witzige Pointen, Wahrheiten, die einen fassungslos machen und ein Blick in die Abgründe der Seele. ‚Deppen-Detox‘ ist also nichts für zarte Seelchen, die weiterhin an eine heile Welt glauben wollen. Profiler Suzannes Show entführt Dich in die Welt der Psyche krimineller Milieus und boshafter Charaktere. Dabei ist ‚Deppen-Detox‘ beste Unterhaltung, die jeden mitnimmt zum Kern der Wahrheit und zur Entlarvung der Lüge.”, so die Ankündigung des neuen Programms. Und auch “Deppen-Detox” wird Ross und Reiter nennen, Übeltäter und Internet-Pranger entlarven sowie Hintermänner und Hintergründe offenlegen. Profiler Suzanne hat eine Mission: Menschen immunisieren gegen üble Machenschaften. Dass das Thema ankommt, beweisen auch die Verkäufe des Buches “Cool im Kreuzfeuer”. Die erste Auflage war schon kurz nach Erscheinen ausverkauft. Mehr als 10.000 weitere Exemplare wurden im Rahmen der Show verkauft. “Das Interesse ist riesig”, so Grieger-Langer. Vom Erfolg der Profilerin und der “Cool im Kreuzfeuer”-Tour konnte auch der Weiße Ring profitieren. Denn Profiler Suzanne hat von jedem verkauften Ticket und von jedem verkauften Buch einen Euro an die Hilfsorganisation für Verbrechensopfer gespendet – zweckgebunden für die Unterstützung von Opfern von Rufmorden, Mobbing und Cyberterror. Rund 60.000 Euro kamen so für den Weißen Ring zusammen.

Weitere Informationen zu den Shows und zu Deutschlands bekanntester Profilerin Suzanne Grieger-Langer sowie Tipps und Immunisierung gegen Rufmorde, Trolle, Pfeifen und Psychopathen gibt es unter www.profilersuzanne.com.

Ethik Society zeichnet Vanessa Weber aus

Aschaffenburger Vorbildunternehmerin engagiert sich für die Prinzipien ehrbaren Kaufmannstums und beweist täglich ethisches Handeln in der Praxis

Aschaffenburg / Remshalden, 8. Januar 2020.

Die Aschaffenburger Unternehmerin Vanessa Weber wurde jüngst für ihre ethische Unternehmensausrichtung und die Prinzipien ehrbaren Kaufmannstums ausgezeichnet und in die Ethik Society aufgenommen. Die vom Bundeswirtschaftsministerium als Vorbildunternehmerin ausgezeichnete Inhaberin der Werkzeug Weber GmbH & Co. KG darf sich künftig als „Member der Ethik Society“ ausweisen und gehört somit zum Kreis derer, die sich im Rahmen der Ethik Society politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich und persönlich mit den Themen Integrität, Ethik und nachhaltiges Wirtschaften beschäftigen.

Neben dem Wissenstransfer und Austausch mit den anderen Akteuren in der Ethik Society, die sich ebenfalls ethischen Business-Grundsätzen verpflichtet fühlen, möchte Vanessa Weber so auch zu einer politischen und gesellschaftlichen Debatte rund um dieses wichtige Thema beitragen und sowohl regional als auch national mit dafür sorgen, dass ethische Grundsätze in der Wirtschaft mehr Gewicht bekommen.

„Ich engagiere mich für ein realitätsnahes und modernes Unternehmerbild. Die meisten Unternehmer übernehmen sehr wohl Verantwortung für ein langfristiges Miteinander, stehen für ihre Mitarbeiter ein, engagieren sich für die Umwelt und investieren in die Zukunft, auch der nachfolgenden Generationen. Klimaschutz, Innovationsbereitschaft und Nachhaltigkeit in allen Sektoren ist mein Leitbild – und das der allermeisten Unternehmer, die ich kenne. Das möchte ich gerne demonstrieren und als Vorbild leben. Eine starke Wirtschaft und eine gesunde Umwelt dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, erklärt Vanessa Weber, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich und gemeinnützig auf vielen Ebenen engagiert. In Sachen Integrität und Ethik wolle sie Vorreiter sein und anderen ein Beispiel geben. Deswegen wirke sie mit ihrem Unternehmen gerne und mit Stolz in der Ethik Society mit.

„Wir freuen uns, dass wir Vanessa Weber, eine wegweisende Persönlichkeit, als Member der Ethik Society haben gewinnen und auszeichnen können“, erklärt Jürgen Linsenmaier, Initiator der Ethik Society. Mit der renommierten und medienbekannten Unternehmerin habe die Gemeinschaft eine wichtige Partnerin gewonnen, die glaubhaft für Ethik einstehe und die mit ihrem Ansatz für modernes Unternehmertum viel für die Ethik Society, ethisches Wirtschaften und Denken im Allgemeinen sowie die Entwicklung allgemeiner ethischer Grundsätze im Besonderen bewirken könne.

„Das Thema Ethik ist in vielen Chefetagen, Unternehmerköpfen und gesellschaftlichen Gruppierungen angekommen“, sagt Jürgen Linsenmaier, der als Vortragsredner und Nachhaltigkeitsexperte Unternehmen rund um die Themen Reputation und Nachhaltigkeit berät und begleitet. Er ist der Ideengeber für die Ethik Society, mit der er „eine lebendige Plattform des Austauschs und der Begegnung“ geschaffen hat.

„Ethisches Handeln in Unternehmen ist eine ganzheitliche Aufgabe. Es geht um weit mehr als nur um Marketing und definierte Werte. Ethik zeigt sich auch und vor allem im schonenden Umgang mit Ressourcen, in der Führung von Mitarbeitern, in der Qualität der Produkte und der Lieferkette sowie in der eigentlichen Leistungserbringung“, verdeutlicht der mehrfache Buchautor Linsenmaier. Ethik betreffe alle Bereiche eines Unternehmens und könne nicht verordnet werden. Ethik müsse gelebt werden. Um das zu erreichen, biete die Ethik Society praktische Unterstützung.

Wer sich für die Ethik Society interessiert, findet weitere Informationen unter www.ethik-society.com. Mehr über die Vorbildunternehmerin Vanessa Weber und ihr Unternehmen gibt es unter www.vanessa-weber.de und www.werkzeugweber.de.