Der Preiskampf zerstört dein Business

ERKLÄRVIDEO

Warum der Kampf um den Preis dein Geschäft zerstört!

In dieser Folge erfährst du, wie du dem Preiskampf in deiner Branche, hier anhand der Sichereitsbranche erklärt, entkommst bzw. entgegenhälst. Was muss du als Dienstleistungs- oder Produkteanbieter beachten und wo missachten Einkäufer / Kunden vielfach Abhängigkeiten, die sie später in Schwierigkeiten bringen werden? – Das Magische Dreieck kurz und einfach erklärt und essenziell wichtig für dein Business, egal in welcher Branche.

Integrale Sicherheit im Gesundheitswesen

INTEGRALE SICHERHEIT

Sicherheit im Krankenhaus

Integrale Sicherheit im Gesundheitswesen! – Beratung und Umsetzung auf den Punkt gebracht.

Die betriebliche Sicherheit zukünftig in Krankenhäusern, Spitälern, Kliniken, Alters- und Pflegeheime usw. gewährleisten zu könnnen, ist eine der grössten Herausforderungen für das eigene Management.

Um diesem Aspekt gerecht zu werden, haben wir uns entschlossen eine eigene, neue Website für das Gesundheitswesen zu erstellen. Somit ist es für unsere bestehenden und neuen Kunden, speziell aus dieser Branche, einfacher sich zu informieren und mit den erfahrensten Experten aus diesem Bereich in Kontakt zu kommen. Kurz, klar und transparent zu informieren / kommunizieren und dabei alles unnötige wegzulassen, ist unsere Spezialität.

Die Themen Führung und Sicherheit (Leadership, Management und Sicherheit) werden gekonnt mit den langjährigen Erfahrungen aus dem Sicherheitsmanagement, Notfallmanagement und Krisenmanagement vereint. Wir beraten und begleiten als Experten erfolgreich das Management, sowohl Führungskräfte als auch Fachkräfte wie z. B. Sicherheitsverantwortliche, Sicherheitsbeauftragte (SIBE), Leiter Sicherheit etc. aus dem Gesundheitswesen.

Wir kennen die Sicherheitsbranche bestens und wissen genau, was Kunden aus dem Bereich Healthcare wollen und wirklich gebrauchen können. Nicht alle Sicherheitsberater und Sicherheitdienstleister liefern das, was sie dem Kunden versprechen. Externe Spezialisten kommunizieren vielfach nur theoretisches Wissen und empfehlen Dinge, die sie nie selbst nachhaltig umgesetzt haben. In über 20 Jahren haben wir in verschiedensten Unternehmen und Branchen massgebende Erfahrungen gesammelt. Hart erarbeitete bzw. nachhaltig implementierte Lösungen wurden geschaffen, was andere nur von Projekten oder ausserhalb des betrieblichen Alltags her kennen.

Das Gesundheitswesen hat seine eigenen, speziellen Regeln. – Wenn Sie also Top-Leistung für Ihre Organisation, Ihr Unternehmen, Ihre Führungskräfte und Fachkräfte wollen, dann sind Sie bei uns genau richtig!

Wir beraten und unterstützen Sie gerne, wenn Sie die heutigen und zukünftigen Herausforderung zum Thema Führung und Sicherheit aktiv, koordiniert, menschenbezogen und ressourcenoptimiert angehen wollen.

 

 

Mehr Informationen erhalten Sie hier:

https://www.sicherheit-im-spital.ch

https://www.sicherheit-im-krankenhaus.ch

https://www.sicherheit-im-krankenhaus.eu

Führungsexperten und Sicherheitsexperten können weiterhelfen!

INTER-/NATIONALER EXPERTE

im Bereich Führung und Sicherheit

Die „unternehmerische Überlebensfähigkeit“ von Organisationen mit all ihren Mitarbeitern  wird zukünftig noch stärker vom Thema Sicherheit abhängig sein, als wir es bis anhin gewohnt waren. Davon ist der inter-/national gefragte Experte Anton Dörig aufgrund seiner breiten und jahrelangen Berufs- und Managementerfahrung im Sicherheitsbereich überzeugt. Führung (Leadership / Management) und Sicherheit werden noch mehr zusammenrücken müssen, damit die eigenen Ressourcen vor Schaden erfolgreich geschützt werden können!

Sowohl Organisationen als auch Unternehmen werden zukünftig von sehr komplexen Sicherheitsthemen betroffen sein und vor grossen Herausforderungen stehen. Diejenigen, die sich dem Themen Unternehmenssicherheit / Corporate Security bereits in der Vergangenheit mit enstprechender Wertschätzung angenommen haben, werden einfacher auf dem Markt überleben können, als alle anderen. Bei den anderen Organisationen, die die Sicherheitskultur, – struktur und -organisation mit ihren Sicherheitsverantwortlichen und Sicherheitsbeauftragten bis jetzt nur als geduldet betrachteten oder als notwendiges, rechtliches Übel deklarierten, wird es massive Verluste aufgrund von Sicherheitsmängeln zu verzeichnen geben. – Ein Generationenwechsel von Führungskräften und Sicherheitsexperten wird dies in den kommenden Jahren verstärken.

Sicherheitsexperten aus den Reihen von Militär, Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz, Rettungsdienst etc. können die eigene Unternehmenssicherheit dabei massgebend und erfolgreich unterstützen. Nicht nur die IT-Security hat grossen Bedarf an Fachspezialisten und Führungskräften, sondern das ganze Einzugsgebiet der Unternehmenssicherheit / Corporate Security. Das Top-Management sollte sich dieser Sache bewusst werden und potenziellen Kandidaten aus den Blaulichtorganisationen, der Armee etc. die Chance zur Mitgestaltung und Weiterentwicklung der Sicherheit aktiv anbieten. Das dringend benötigte Know-how hierzu liegt leider oftmals brach, da es kaum genügend attraktive Alternativen für Experten aus diesen Reihen in der Privatwirtschaft gibt. (Oder solche nicht gefördert, öffentlich ausgeschrieben und angeboten werden.)

Die Sicherheit in Unternehmen und Organisationen zu gewährleisten ist eine Sache der kompetenten Führung und nicht eine der gewollten, persönlichen Perspektive. Hierzu braucht es immer noch vielerorts klare Erkenntnisse, Einsichten und Entscheidungswillen der Unternehmer und Führungskräfte. – Nutzen wir die Chance und holen das Potenzial, das in der Gesellschaft vorhanden ist!

Für die Unternehmen und Organisationen, die Unterstützung im Bereich der Unternehmenssicherheit / Corporate Security / Integralen Sicherheit in Anspruch nehmen wollen, können ein Expertengespräch und eine Sicherheitseinschätzung / -beratung sehr effizient und kundenspezifisch weiterhelfen. Aber auch für Menschen, die einen Berufswechsel anstreben und dabei eine professionelle fachliche Unterstützung oder ein Coaching wünschen, sind Profis, die es selbst erfolgreich geschafft haben, ein passender Wegbegleiter zum persönlichen Wachstum. – So oder so, Sie dürfen gerne hierfür mit Anton Dörig Kontakt aufnehmen!

 

https://www.anton-doerig.ch | info@anton-doerig.ch

 

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Karneval! Facebook oder XING? Grillen in Weilerswist…

Hallo zusammen,

schon sind wir in der Mitte des ersten Quartals 2019 – in Köln kommt die heiße Phase des Karnevals immer näher.

Große Sonntagssitzung am 3. März im Kölner Gürzenich:

Viele wissen, dass ich als Senator der Großen von 1823 KG e.V. Köln nicht sehr, aber doch etwas in das närrische Treiben eingebunden bin. Daher möchte ich Sie hinweisen auf die Große Sonntagssitzung am 3. März und einen Besuch dort empfehlen. Dort können wir Networking und kölsches Brauchtum verbinden und/oder einen ersten Eindruck gewinnen, wie eine solche Sitzung abläuft, mit den bekanntesten Bands und Künstlern. Bereits mehr als 200 XING Mitglieder haben sich angemeldet. Wir haben einen abgetrennten Bereich auf der Empore. Kommen Sie dazu? Eine gute Gelegenheit, Ihnen auch andere interessante Menschen vorzustellen: www.xing.com/events/exklusive-xing-tickets-sonntagssitzung-1981012

Vorträge auf der MMM Messe in München:

Für meine Kontakte in Süddeutschland: Treffen Sie mich auf der MMM Messe von FondsFinanz Maklerservice GmbH am Dienstag 19. März. Einmal zu meinem Vortrag: Digitales Empfehlungsmanagement mit XING und am Nachmittag ein „Battle“ mit einem Facebook-Profi zum Thema: XING oder Facebook: Wo investieren Sie Ihre Zeit sinnvoller? Hier geht’s zur kostenfreien Anmeldung: www.xing.com/events/vermittler-xing-optimal-nutzen-vortrag-mmm-messe-2057932

Facebook oder XING?

Das Thema XING oder Facebook wird immer häufiger diskutiert, wenn es um die Aufteilung der täglichen Online-Zeit geht. Seit geraumer Zeit beobachte ich, dass ich in Facebook 3-5 „Freunde“ pro Woche verliere, nicht, weil sie sich von mir entfreundet haben, sondern weil sie sich bei Facebook abgemeldet haben. Wird das ein Trend? Für mich steht XING im Vordergrund, da ich mit meiner Firma Müller Consult viele Trainings und Vorträge durchführe und mit der M.E.H.R GmbH ein hochwertiges Konzept des digitalen Empfehlungsmanagements für meine Kunden erfolgreich umsetze. Hier lesen Sie mehr: www.regiomanager.de/kbam/online-finden-offline-binden Wenn Sie auch gezielt Kontakte und Kunden in speziellen Zielgruppen suchen, sprechen Sie mich an. Hier auch ein Presseartikel dazu: www.business-on.de/online-xing-regionalgruppe-koeln-bleibt-im-xing-ambassador-programm-_id54503.html 

HAPTICA live 2019 in Bonn:

Am Mittwoch, 20. März können wir uns treffen auf der Messe HAPTICA live 2019 in Bonn, die Messe für haptische Werbung. Wir sind dort mit der XING Messe Lounge den ganzen Tag. Hier geht’s zur kostenfreien Anmeldung: www.xing.com/events/xing-messe-lounge-haptica-live-19-2028473 

Nächstes Rotating Dinner mit Blick über die Dächer von Köln:

Und am Dienstag, 2. April findet dann wieder in Köln das XING Rotating Dinner mit Tischwechsel statt: Frühbuchertickets gibt es hier: www.xing.com/events/xing-rotating-dinner-dachern-koln-2054159

Freikarten zum Grill-Seminar am 2. März:

Zum Abschluß noch meine Empfehlung für Grill-Fans. Grillmeister Ralf „Bob“ Mechlinski hat die Termine für seine Grill Seminare in Weilerswist bei Köln für 2019 veröffentlicht. www.hometown-events.de/ Für das Seminar am 2. März habe ich noch zwei Gutscheine zu verlosen. Antworten Sie heute bis 18 Uhr auf diesen Beitrag und Sie nehmen an der Ziehung der Freikarten teil: www.xing.com/communities/posts/verlosung-2-x-2-tickets-fuer-das-grillseminar-von-bob-michlinski-1016008680

In diesem Sinne, Ihnen allen viele gute Kontakte,

Martin Müller
Mr. Matching

Expertenstatus braucht Wissen, Können, Anerkennung und Reichweite!

Anton Dörig: Gefragter Experte an internationalen Kongressen, Veranstaltungen und bei Unternehmen

Expertenwissen und den dazu nötigen Bekanntheitsgrad muss man sich als Experte, Berater, Coach, Trainer oder Keynote Speaker (Redner) Schritt für Schritt bewusst und hart erarbeiten. Dieser Aufbau verlangt auch von Profis, wie zum Beispiel von Anton Dörig, eine klare Positionierung und einen langen Atem bzw. ein grosses Durchhaltevermögen. Ein Medienbericht – in Englisch – über die Keynote von Anton Dörig in Juan les Pins (F) ist unten aufgeführt.

Der berufliche Werdegang und die Tätigkeitsfelder von Anton Dörig sind diesbezüglich ein sehr gutes und passendes Beispiel. Seit nun mehr als 23 Jahren ist er im Bereich der privaten und öffentlichen Sicherheit tätig. Seine Erfahrungen reichen von der Basis bis zum Management verschiedenster Branchen. International vernetzt bringt er sein Wissen und Können aus den Gebieten Führung und Sicherheit an Kongressen, Workshops, Seminaren interessierten Unternehmern, Managern, Führungskräften und weiteren  Personenkreisen gekonnt näher. Auch bei strategischen und operativen Herausforderungen im Bereich der Unternehmenberatung sind seine Einschätzung und sein Know-how bei KMUs, Grossunternehmen, Konzernen und öffentlich-rechtlichen Institutionen sehr gefragt.

Eines seiner Spezialgebiete ist die Unternehmenssicherheit im Gesundheitswesen wie z. B. in Krankenhäusern / Spitälern, Kliniken, Zentren, Pflegeheimen etc. Diese ist heute und zukünftig mehr gefragt als noch vor einigen Jahren, da solche Unternehmen und Institutionen in allen Bereiche der Sicherheit vor riesigen strukturellen und kulturellen Herausvorderungen stehen. Sei dies nun auf operativer oder strategischen Ebene der Unternehmensführung. „Sicherheit in Unternehmen hat mit Vertrauen zu tun und Vertrauen wiederum mit Sicherheit.“

Als kleine Auffrischung, Erinnerung und zum Zeichen der Dankbarkeit für das jeweilige, entgegengebrachte Vertrauen der unterschiedlichsten Ansprechpartern des Managements, der Vorstände und Organisatoren verschiedenster Veranstaltungen ist hier ein Auszug eines Medienberichts aufgeführt. Euralarm hielt im Mai 2014 ihre jährliche Konferenz, damals zum Thema „Safe and Secure Solutions for Smarter Cities“, in Juan les Pins (Frankreich) ab. Anton Dörig war für einen Vortrag und eine anschliessende Podiumsdiskussion hierzu als Experte eingeladen.

 

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Originaltext und Bild von TheSecurityLion, 11.06.2014

Smart Safety and Security in Cities

Rolf Sigg, chairman of Euralarm’s Security Section, stated: “As the world changes and technology advances, the demands for additional security and services will increase as the population increases, bringing with it additional needs. How can we integrate safety and security concepts into other Smart City approaches?”

Anton Dörig, head of corporate security at a Swiss cantonal hospital, was the first keynote speaker on this topic. He explained the major importance of procedures and conventions with authorities in charge in case of an incident. From his own experience, Dörig explained what really happens when a situation occurs (for instance, a fire in a hospital with 830 beds, 87% utilisation and 5,400 employees).

In case of an incident, a huge number of expected and unexpected internal and external stakeholders will demand attention. By default, the first responders need information. The medical staff need to know what to expect and which evacuation measures are required.

Families need to be informed. Hospital management needs to know what policy and what kinds of alternatives they have to decide on. Local residents will be concerned and the press needs to be informed. These are the most important aspects. Last but not least, there will inevitably be considerations focused on recovery.

That’s why Anton Dörig calls for a strategy based on Protect, Respond and Recover. Protect (prioritised activity and additional tasks), Respond (continuity, reduction, interaction, damage handling) and Recover (re-establish normal operation). …

Quelle: https://thesecuritylion.wordpress.com/tag/euralarm/page/2/ (24.01.2019)

Foto Blognews

2018 war gut, 2019 wird noch besser!

Hallo zusammen,

zum Abschluß dieses Jahres auch von mir herzliche Weihnachtsgrüße! Ein turbulentes, aber sehr erfolgreiches Jahr geht zu Ende: Im Frühjahr habe ich auf eignen Wunsch meine Tätigkeit für das Berliner InsureTec wefox beendet, weil die digitalen Angebote nur wenige Vermittler und Endkunden überzeugt haben. Ich selbst bin sicher, dass auf diesen Technologien die Zukunft basiert, allerdings brauchen Vermittler und Endkunden noch mehr Zeit, um sich mit diesen Innovationen anzufreunden.

Mein Schwerpunkt 2018 lag daher auf Beratung und Umsetzung von digitalen Maßnahmen, die im Tagesgeschäft heute schon umsetzbar sind und meinen Kunden kurzfristiger Neukunden und Umsatz bringen:  Mit der Zielgruppe kleine und mittelständischen Firmen, nicht nur aus der Finanzbranche, haben wir im Bereich Kontakt- und Kundengewinnung mit Hilfe von XING große Erfolge erzielt. So erstellen wir für unsere Kunden XING Profile, erarbeiten XING Marketingstrategien und Aktivitätenplanungen. In vielen Fällen setzen wir das auch für die Kunden um, denn oft ist es für die Kunden günstiger, diese Dienstleistung an Profis zu vergeben und selbst die Zeit mit Tätigkeiten der eigenen Kernkompetenz zu verbringen. Mein eigener Fokus lag dabei auf persönlichen und Firmentrainings sowie Vorträgen auf Roadshows und anderen Events. Das Feedback macht mich sehr stolz, daher möchte ich es über ProvenExpert.com gern mit Ihnen teilen: www.provenexpert.com/de-de/martin-mueller/

Online finden – offline binden

Parallel dazu haben wir 2018 mit der XING Regionalgruppe Köln genau 27 Events organisiert und durchgeführt. Auf unserer Firmen-Dachterrasse in Köln-Westhoven gab es noch zahlreiche weitere Events für unsere Kunden, wo wir dann die jeweils gewünschte Zielgruppe selektiert, eingeladen und persönlich zusammen gebracht haben. Das Motto „online finden – offline binden“ war also stetig präsent.

Ein Händedruck ist mehr wert als ein Like

Auch in 2019 werden wir für unsere Kunden die passenden Kontakte und Gesprächspartner suchen und zusammen bringen. Gemeinsam mit meinen Geschäftspartnern verfügen wir über ein Netzwerk von mehr als 180.000 qualifizierten Kontakten aus verschiedensten Branchen. Wir weiten die Tätigkeit nun auch auf das internationale Business-Netzwerk LinkedIN aus im Bereich Profilerstellung und Aktivitätenplan. Mit Kooperationspartnern bieten wir unseren Kunden die Erstellung von digitalen Visitenkarten und Umsetzung von Vertriebsstrategien auch auf Facebook und Instagram an.

Persönlich bin ich sehr stolz auf meine drei Söhne und gemeinsam mit der Ehefrau sind wir vor wenigen Wochen umgezogen in ein größeres Haus mit großem Garten in Wesseling bei Köln. Zumindest für persönliche Freunde und gute Bekannte erfolgt dann in 2019 die ein oder andere Einladung zum Grillevent nicht nur auf unsere Büro-Dachterrasse in Köln.

Auf dieser Dachterrasse geht es 2019 am Dienstag, 15. Januar wieder los mit dem traditionellen Polargrillen. Sie als Abonnent meines Newsletters erhalten dazu einen Sonderpreis. Bitte melden Sie sich bei Interesse mit dem Aktionscode „Newsletter“ hier an: www.xing.com/events/xing-afterwork-polargrillen-dachterrasse-1990644

Persönliches zählt, geschäftliches ergibt sich 

Ich freue mich, wenn wir uns bald persönlich treffen, entsprechende Termine finden Sie auf der Homepage www.muellerconsult.com/#termine oder Sie werden auch per email und vorab eingeladen, wenn Sie sich hier zum XING-Newsletter anmelden: www.xing-koeln.de

Viele Grüße, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr wünscht Ihnen

Mr. Matching Martin Müller

Etikettenschwindel im Job

Suzanne Grieger-Langer: „Neusprech“ gaukelt Kompetenz vor, wo keine ist

Jeder kennt es: Man sitzt in einem wichtigen Meeting und hat den Eindruck, nur Bahnhof zu verstehen. Da man seine Kollegen in dieser misslichen Situation nicht noch extra mit der Nase darauf stoßen will, dass man auf dem Schlauch steht, stellt man lieber keine Frage. Was aber wäre, wenn von den anderen Zuhörern ebenfalls niemand verstanden hat, um was es geht? Allein deshalb, weil der Vortragsredner ganz bewusst auf eine abstrakte Sprache setzt, um zu verschleiern, dass er selbst von Tuten und Blasen keine Ahnung hat? Profiler wissen: In diesem Fall ist man Opfer eines Tricksers geworden, der bei seiner Ansprache gezielt auf „Neusprech“ setzt, um seinen Zuhörern das Gefühl zu geben, nicht mitreden zu können.

Als George Orwell 1949 sein Werk „1984“ auf den Markt brachte, hätte er sich wohl nicht wirklich träumen lassen, dass viele seiner dystopischen Zukunftsfantasien tatsächlich einmal wahr werden würden. Orwell ist quasi der Vater des „Neusprech“ – einer abstrakten und dogmatischen Sprache, die gezielt eingesetzt wird, um die wahren Inhalte und Absichten zu verschleiern. Etikettenschwindel, lautet hier ganz klar das Stichwort. Bei dieser Trickserei handelt es sich inzwischen in vielen Unternehmen um eine beliebte Methode, Aufgaben zu verteilen, die niemand erledigen möchte oder die gleich gar keinen Sinn machen. Kritische Rückfragen sind natürlich unerwünscht.

Kollegen und Vorgesetzte, die auf Neusprech setzen, haben ein klares Motiv: die ihnen Untergebenen sollen nicht mitreden können. Die Sprache

soll sie ausschließen und ihnen gleichzeitig verdeutlichen, dass sie einen niedrigeren Status haben. Beim Verteilen von Aufgaben beispielsweise führt diese Art der Kommunikation dazu, dass derjenige, der die Arbeit übernehmen soll, eingeschüchtert ist und sich nicht mehr traut, kritisch nachzudenken und nachzufragen. Meistens fühlt man sich nach den Ausführungen, die eigentlich erläutern sollten, was genau man tun soll, dümmer als vorher. Das nächste Mal sollte man sich bewusst machen, dass dies ganz sicher nichts mit einer mangelhaften Auffassungsgabe zu tun hat: Vielmehr hat der Kollege oder Vorgesetzte in seiner einschüchternden Rede bewusst auf Codierungen, Veränderungen und Redefinitionen seiner Sprache gesetzt, um einen besonders gelehrten Eindruck zu machen und zugleich vom eigenen Unvermögen abzulenken. Das perfide daran: Für den neutralen, uneingeweihten Zuhörer, der nicht gelernt hat, zwischen den Zeilen zu lesen, findet eine scheinbar positive oder neutrale Unterhaltung statt.

Neusprech soll in der Arbeitswelt dafür sorgen, dass man erst gar nicht auf die Idee kommt, Projekte, Ideen oder Anweisungen kritisch zu hinterfragen. Die Worte des Tricksers sollen den Gedankenspielraum des Zuhörers nicht erweitern, sondern bewusst einengen. Neusprech ist eine verbale Kurzschrift, die oft eine ganze Vielzahl von Gedanken in ein paar Silben zusammendrängt und dabei trotzdem genauer und zwingender ist als die Normalsprache. Die gekürzten Ausdrücke lassen sich schnell aussprechen und hinterlassen ein Minimum an Assoziationen im Kopf des Sprechers. Dabei ist kein Wort des Neusprech ideologisch oder emotional neutral. Es handelt sich nicht im klassischen Sinne um Lügen – vielmehr benutzt Neusprech Euphemismen, die die Realität gekonnt beschönigen sollen. So kann es mitunter sein, dass man ein vermeintlich großartiges Projekt oder Incentiv ans Herz gelegt bekommt, nur um im Nachhinein festzustellen, dass einem der Auftraggeber quasi die Katze im Sack aufs Auge gedrückt hat.

Wer sich in Zukunft vor Neusprech-Attacken schützen will, kann folgende Tipps beherzigen:

  1. Klärung: Wer setzt auf Neusprech? Und was will er damit vermeiden bzw. erreichen? Die Beantwortung dieser Fragen bringt oftmals sehr schnell Licht ins Dunkel.
  2. Risikobewertung: Wie mächtig ist diese Person und wie gefährlich könnte es sein, wenn man das falsche Etikett abreißt und offenbart, um was es wirklich geht? Nur, derjenige, der das Risiko gut einschätzen kann, kann seine nächsten Schritte planen.
  3. Aufdecken: Wer genügend Macht hat, sollte den Trickser unbedingt entlarven. Wenn der betreffende Kollege allerdings mächtiger ist als man selbst, lautet der Ratschlag: freundlich nicken und sich seinen Teil denken!

Der Gedanke als Virus: Trickreiche Manipulationen im Job

Suzanne Grieger-Langer: Modifizierte Arbeitswelten sind alles andere als Science-Fiction

In jedem Beruf gibt es Projekte, die man gern macht, und solche, die man weniger gern übernimmt. Unbeliebte Jobs und Fleißarbeiten werden im Betrieb nicht selten hin- und hergereicht, bis sich endlich jemand erbarmt. Was aber, wenn man erst bei der Erledigung einer Aufgabe selbst bemerkt, dass man offenkundig einen Job zugeschustert bekommen hat, den sonst niemand wollte? Noch schlimmer: Was, wenn man dieses Projekt auch noch freudig und dankbar angenommen hat, weil man erst einmal den Eindruck hatte, eine wirklich gute, wertvolle Aufgabe zu übernehmen? Vielleicht hatte man sogar den Eindruck, es sei ein Privileg, dass man genau dieses Projekt zugewiesen bekommen hat. Wenn dann die Erkenntnis kommt, dass man bei der Verteilung der Aufgaben ausgetrickst wurde, fühlt man sich betrogen, ausgenutzt – und dumm. Dabei war es keinesfalls Dummheit, sondern der gezielte Angriff eines Tricksers im Kollegenkreis, dessen Lügen man aufgesessen ist. Hier wurde man schlicht geschickt infoziert, also bewusst mit falschen Informationen infiziert, sprich: auf eine falsche Fährte gesetzt.

In Christopher Nolans Science-Fiction-Meisterwerk „Inception“ beschäftigt sich Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio mit dem widerstandsfähigsten Parasiten auf dieser Welt. Welcher das ist? Die Antwort ist so simpel wie bestechend: Es ist nicht etwa ein Bakterium oder Virus, sondern ganz einfach ein Gedanke. „Wenn ein Gedanke einen Verstand erstmal infiziert hat, ist es fast unmöglich, ihn zu entfernen. Ein Gedanke, der voll ausgeformt, voll verstanden ist, der bleibt haften“, sagt diCaprio im Film. Sein Job in der Rolle des Meisterdiebs Dom Cobb ist es, in die Gedankenwelt von Menschen einzudringen und dort gezielt Gedankenimpulse zu setzen, die das Opfer zu bestimmten Handlungen bewegen, ohne dass es sich bewusst wird, manipuliert worden zu sein. Die Technik, die der Hollywood-Schauspieler und seine Mitstreiter in Nolans Blockbuster benutzen, um Menschen trickreich zu vordefinierten Taten zu bewegen, nennt sich Infozieren. Infoziert wird allerdings nicht nur im Film: Jeder kann immer und überall Opfer eines trickreichen Kollegen werden, der einen durch geschickte Manipulation zu Dingen bewegt, die man überhaupt nicht tun will. Vor allem auf der Arbeit ist dies eine beliebte Art und Weise, um unbeliebte Aufgaben an den Mann zu bringen.

Beim Infozieren handelt es sich um eine teuflische Machenschaft, bei der Menschen mit Informationen infiziert werden wie ein Computer mit einem Virus. Wer nun denkt, so etwas zähle zur Rubrik Science-Fiction und habe mit dem normalen Arbeitsalltag nichts zu tun, der sollte mal tief in sich hineinhorchen – und sich im Kollegenkreis umsehen. Denn es gehört zum Wesen des Infozierens natürlich dazu, dass der Infozierte eben nicht merkt, infoziert – also manipuliert – worden zu sein. Profiler wissen: Dem Blender gelingt es mithilfe ausgesuchter Fehlinformation, die er in homöopathischen Dosen verabreicht, eine Parallelwelt zu erschaffen, die der Infozierte für die Realität hält. Der manipulierte Kollege erlebt seine Arbeitsrealität dann nicht mehr so, wie sie ist, sondern so, wie der Trickser sie eigens für ihn erschaffen hat. Der Blender lockt seine Opfern in eine Illusion, die diese nicht als solche erkennen. Wer aber in einer Illusion lebt, kann nicht mehr angemessen auf die Herausforderungen der realen Welt reagieren. Im Berufsleben führt dies natürlich früher oder später zu weiteren Problemen und Fehlern.

Um seine Opfer möglichst lange in dieser modulierten Welt zu halten, zinkt der Trickser die Karten immer wieder neu. Mit seinen Lügen bleibt er dabei immer dicht an der Realität, um nicht aufzufliegen. Sein Motiv: Im Wesentlichen geht es dem Blender um die Isolierung bestimmter Menschen, um das eigene Territorium im Job zu stärken. Seine Attacken richten sich deshalb in der Regel gegen Personen, die er selbst als Konkurrenz wahrnimmt.

Wer sich vor Infozierung schützen will, sollte diese Profi-Tipps befolgen:

  1. Faktencheck: Zuerst einmal gilt es, ganz brutal die Fakten zu checken. Was ist real – und was nicht? Hier reicht es nicht, sich die Dinge oberflächlich anzuschauen. Ein Blick in die Tiefe ist unabdingbar, um die Fakten auf den Tisch zu holen.
  2. Offene Flanken schließen: Im zweiten Schritt kann man sich fragen: Wo habe ich vielleicht selbst unsauber gearbeitet? Genau diese Stellen sind es, die einen im Zweifel angreifbar machen. Sauberes Arbeiten ist deshalb unbedingt notwendig, um sich vor Attacken von Tricksern und Manipulateuren zu schützen.
  3. Offenlegung: Schlussendlich muss der Täter auch entlarvt werden. Oft melden sich dann auch noch andere Opfer des Blenders. In der Regel sind die Tage des Täters im Betrieb dann gezählt.

Mehr Schein als Sein: Das Janusmotiv im Job

Suzanne Grieger-Langer: So schützt man sich vor Kollegen, die nur vordergründig freundlich sind

Im Beruf kennt jeder Kollegen, die er mag, und solche, die er weniger mag. Das ist völlig normal. Meist deckt sich diese Einschätzung mit dem Großteil der Belegschaft. Das gilt insbesondere dann, wenn es um geschätzte Kollegen geht, die scheinbar niemals anecken und von allen gemocht werden. Und genau an dieser Stelle liegt das Problem: Wenn einem nämlich genau solch einer mal quer kommt, bekommt man häufig ungläubige Blicke zu sehen. „Du siehst Gespenster“, oder „Der soll so etwas gesagt haben? Das kann ich mir nun aber beim besten Willen nicht vorstellen“, lauten die typischen Reaktionen der anderen Kollegen, die nur eine Seite des Mitarbeiters kennen – nämlich die sympathische. Derjenige, dem dies bekannt vorkommt, sollte sich fragen, ob er es im Kollegenkreis mit einem doppelgesichtigen Trickser zu tun hat – quasi einem modernen Mr. Hyde.

Es gibt wohl niemanden, der nicht schon einmal von der Geschichte „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ gehört hat. Das dazugehörige Buch des schottischen Schriftstellers Robert Louis Stevenson aus dem Jahr 1886 wurde vielfach verfilmt. Die Novelle über den angesehenen Arzt Dr. Jekyll, der in der Nacht seine dunkle Seite als Edward Hyde auslebt, ist das beste Beispiel für einen Menschen mit zwei Gesichtern. Das Gleiche gilt für Janus, den römischen Gott des Anfangs und des Endes, der in der Mythologie mit zwei Köpfen abgebildet wird. Janus hat das Wort „Janusköpfigkeit“ für Menschen geprägt, die zunächst einmal sympathisch, offen, hilfsbereit und freundlich erscheinen und der Öffentlichkeit stets ihr Sonntagsgesicht zeigen. Ihr wahres Gesicht – also die dunkle Seite – bleibt zunächst verborgen. Dieses wird nur dann gezeigt, wenn sich der betreffende Kollege unbeobachtet oder überlegen fühlt. Ist der sprichwörtliche Vorhang schlussendlich gefallen, kommt die groteske Fratze zum Vorschein, die sich dahinter verbirgt.

Janusköpfige Kollegen haben ein simples Motiv: Sie wollen unter allen Umständen den positiven Schein aufrecht erhalten, der ihnen den Status als beliebter Sonnenschein sichert – notfalls auch mithilfe perfider Lügen. Alles an diesen Leuten ist mehr Schein als Sein. Das freundliche, gewinnende Gesicht soll allen im Betrieb vormachen, dass man es hier mit einem tollen, sympathischen Kerl zu tun hat, der immer da ist, um seine Hilfe anzubieten, wenn es irgendwo brennt, dem man seine Sorgen anvertrauen kann und mit dem man jederzeit auch mal ein Feierabendbierchen trinken gehen. Dies ist die eine Seite der Medaille. Die andere zeigt der Januskopf nur dann, wenn er sich sicher ist, dass dies sonst niemand mitbekommt. Seine schlechte Seite kommt immer dann zum Vorschein, wenn der Trickser der Meinung ist, es mit jemandem zu tun haben, der ihm nicht das Wasser reichen kann – also insbesondere mit Kollegen, die in der Hierarchie unter ihm stehen oder von denen er denkt, dass sie dies tun.

Profiler wissen: Auch Menschen, denen der doppelgesichtige Trickser im Laufe der Zeit sein wahres Ich präsentiert, wurden zuvor mit dem Sonntagsgesicht um den Finger gewickelt. Das führt dazu, dass die Opfer erst einmal gar nicht wissen, wie ihnen geschieht, wenn die Maske fällt. Meist setzt der Blender sein sympathisches Gesicht gerade solange auf, bis er seine Forderungen durchgedrückt hat. Wer würde auch schon Nein sagen, wenn er von einem offenkundig sympathischen, allseits beliebten Kollegen um einen Gefallen gebeten wird? Erst, wenn eine gewisse Abhängigkeit zum Trickser besteht, weil man den Kollegen etwa mal um einen Gefallen gebeten hat, den dieser damals – vermeintlich gern – erledigt hat, packt der Blender seine wahre, brutale Seite aus.

Das, was Menschen, die sich auf der Arbeit mit einem doppelgesichtigen Mitarbeiter herumschlagen müssen, immer wieder erleben, ist der Umstand, dass ihnen niemand glaubt, wenn sie dies gegenüber anderen Menschen zur Sprache bringen. Selbst diejenigen, die das wahre Gesicht des fraglichen Mitarbeiters schonmal gesehen haben, trauen sich in aller Regel nicht, davon zu berichten – aus Angst, noch einmal in den Fokus des Tyrannen zu geraten.

Hier beginnen nun viele Menschen, an sich selbst zu zweifeln. Man denkt vielleicht, man tage selbst die Schuld daran, dass der Kollege derart ausfallend geworden ist. Da der Rest der Belegschaft scheinbar ein ganz anderes Bild vom Blender hat, kommen Selbstzweifel hoch, die soweit führen können, dass man denkt, man selbst wäre böse – wie sonst könnte man ein derart negatives Bild von einem Menschen haben, den alle anderen nett, loyal und sympathisch finden? Ein derartiger Zwiespalt kann mitunter zu einer waschechten Traumatisierung führen.

Derjenige, der den Verdacht hat, es im Betrieb mit einem doppelgesichtigen Trickser zu tun zu haben, kann folgende Dinge tun:

  1. Klärung: Zuerst einmal darf man sich zugestehen, dass einen die eigene Wahrnehmung nicht trügt. Danach kann man das Gespräch mit anderem Mitarbeitern suchen und diese nach ihrem Eindruck fragen.
  2. Stabilisierung: Desweiteren geht es darum, Verbündete zu finden. An dieser Stelle ist Zeit, wieder in die eigene Kraft zu kommen.
  3. Aufdeckung: Wer eine Situation provoziert, in der andere Mitarbeiter mitbekommen, was der Blender so treibt, wird nach und nach immer mehr Menschen auf seiner Seite haben. Die Taten an die Öffentlichkeit zerren, lautet hier die Lösung.

Abstand halten, aufrechnen, abgrenzen: So legen Sie Manipulateuren das Handwerk

Suzanne Grieger-Langer: Niemand muss sich im Job ausnutzen lassen!

Diese Situation kennt wohl jeder: Da hat man einen Kollegen im Job mal um einen kleinen Gefallen gebeten – und schon bekommt man diese Hilfe immer wieder aufs Brot geschmiert, wenn es etwa darum geht, eine Gegenleistung zu erbringen – vielleicht in Form von unliebsamen Arbeiten oder Extraschichten. Trotz allen Einsatzes fühlt man sich anschließend weiterhin schuldig – schließlich wird der einst so hilfsbereite Kollege nicht müde, immer wieder zu betonen, wie großartig und rühmlich seine Hilfe damals war. Das nächste Mal, wenn Sie sich deshalb schuldig fühlen, halten Sie zunächst einmal inne. Fragen Sie sich ganz konkret, ob Sie tatsächlich bei jemandem in der Schuld stehen. Es kann nämlich ebenso gut sein, dass sie schlicht und einfach manipuliert wurden. In diesem Fall handelt es sich nicht um eine wirkliche Schuld, sondern vielmehr um ein Schuldgefühl – also den Anschein von Schuld.

Schuld ist ein vielschichtiges Thema, das viele Bereiche umfasst: ethische, soziale, rechtliche und psychologische. Gleichzeitig ist Schuld ein anthropologisches Phänomen, das Menschen in allen Kulturen immer wieder aufleben lassen. Schuld ist etwas Alltägliches, das das Schuldgefühl typischerweise gleich mitliefert – als etwas zutiefst Menschliches. Das Gefühl, bei einem Kollegen in der Kreide zu stehen, ist äußerst unangenehm. Schließlich fühlt sich eine unerledigte Bringschuld auch immer wie eine Abhängigkeit an, bis man sich schlussendlich mit einem oder mehreren Gefallen davon befreit hat. Eben dieses Gefühlsphänomen machen sich Trickser zunutze. Im Job etwa wollen sie uns weismachen, wir hätten – mindestens moralisch – gar keine andere Wahl, als immer neue Forderungen zu erfüllen.

Menschen, die ihre Hilfe nur deshalb anbieten, um anschließend Gegenleistungen fordern zu können, die in keiner Relation mehr zum ursprünglichen Entgegenkommen stehen, nennt man Manipulateure. Manipulateure gibt es nicht nur im privaten Umfeld, sondern eben auch im beruflichen – und zwar sowohl im Kollegenkreis als auch in der Chefetage. Das Motiv dieser Trickser: Sie setzen auf die Schuld-Taktik, um bei Kollegen, aber auch in der Chefetage die unterschiedlichsten Dinge einzufordern – etwa, wenn es darum geht, unliebsame Aufgaben abzugeben oder etwaige Extraschichten zu vermeiden.

In der Regel halten Trickser wie diese ihren Opfern eine Hilfsaktion aus der Vergangenheit vor, in der sie sich als Retter hervorgetan haben. Vielleicht haben sie mal – vermeintlich großzügig – jemandem beim Erledigen einer Arbeit geholfen, damit alles fristgerecht fertig wird, oder einen Dienst mit einem Kollegen getauscht, der dringend Ersatz suchte. Genau in diesem Moment, so wird der Trickser anschließend nicht müde zu betonen, sei die Schuld entstanden, in der man nun stehe. Etwaige Zweifel daran tut der Trickser mit großem Nachdruck und lauter Kritik ab. Wer sich auf ein derartiges Machtspiel einlässt, wird schneller, als ihm vielleicht lieb ist, feststellen, dass er ausgenommen wird wie die sprichwörtliche Weihnachtsgans.

Der ursprüngliche Gefallen, um den man seinen Kollegen dereinst gebeten hatte, wird auf diese Weise zu einem Schuldschein, der Monate oder sogar Jahre lang immer wieder moralisch mahnend hervorgeholt wird, wenn etwas nicht so läuft, wie es sich der Blender wünscht. Profiler wissen: Bei diesen Schuldscheinen handelt es sich um eben das, was es wortwörtlich meint: den Schein von Schuld. Dies aber muss man erst einmal durchschauen, denn die Blender verstehen es vorzüglich, den Anschein zu erwecken, es gäbe tatsächliche eine Schuld. Wer Opfer eines solchen Manövers wird, hat sich in Wahrheit ein X für ein U vormachen und sich emotional erpressen lassen.

Damit ein Trickser sich möglichst lange auf seiner Masche ausruhen kann, sammelt er gern eine ganze Menge Hilfsaktionen, die er dann als Hilfs-Schuldscheine einsetzt, um seine Forderungen mit – seiner Meinung nach – Fug und Recht durchzudrücken. Außerdem gibt es die scheinbaren Opfer-Schuldscheine, bei denen der Blender auf die Tränendrüse drückt, um das Team dazu zu bewegen, seine Arbeit mitzumachen, weil es ihm so furchtbar schlecht geht oder er enorme private Belastungen hat – oder, oder, oder. Auf welche Form auch immer der Trickser in Ihrem Kollegenkreis setzt: Es sind immer alte Kamellen, die wieder und wieder aufgewärmt werden, um unverschämte – und typischerweise vollkommen ungerechtfertigte – Bitten an seine Beute zu stellen.

Die meisten Trickser sammeln nur einige wenige emotionale Schuldscheine, um sich mit einem relativ kleinen Gegenwert zufrieden zu geben: Sie haben etwa ausgerechnet dann schlimme Bauchschmerzen, wenn sie gebeten werden, eine Zusatzaufgabe zu erledigen. Doch es gibt auch Nimmersatte unter den Tricksern, die um höhere Einsätze spielen. Diese Manipulateure plustern ihre Schuldscheine groß auf und sind sich auch keineswegs zu schade, Schuldscheine zu fälschen oder gleich gänzlich zu erfinden. Die betrügen ihre Kollegen, Chefs und Mitarbeiter ganz ungeniert, weil sie in ihren eigenen Augen so viel Guthaben auf ihrem Leistungskonto haben, dass sie sich vollkommen berechtigt fühlen, um Arbeitszeit zu betrügen oder ganze Rufmordkampagnen anzuzetteln. Nicht selten werden solche Exzesse auch lautstark begründet: „Ich habe das lange genug ertragen!“, „Nun reicht es aber“ oder „Nun habe ich aber die Nase voll!“. All das sind typische Aussagen, die die Opfer vorab zu hören bekommen. Übersetzt meint der Trickser, er könne nun an der großen Losbude des Lebens endlich seinen Preis abholen – selbst, wenn sein Schuldschein nur auf Lügen basiert. In aller Regel ist der Tropfen, der das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen gebracht hat, eine Kleinigkeit gegen das, was der Trickser dafür fordert.

 

Was können Opfer tun, um Blendern, die sich immer wieder auf eine vermeintliche in der Vergangenheit angehäufte Schuld berufen, das perfide Handwerk zu legen?

  1. Abstand: Bevor man überhaupt irgendetwas tut, sollte man zunächst auf Abstand zum Blender gehen – raus aus der Manipulationsblase und zurück zu sich selbst.
  2. Aufrechnung: Im nächsten Schritt sollte man unbedingt prüfen, ob man sich tatsächlich verschuldet hat oder nicht. Es ist nicht selten so, dass der „Punktestand“ sogar zu den eigenen Gunsten ausfällt. Ein neutraler Blick ist unabdingbar, um die Situation so einzuschätzen, wie sie wirklich ist.
  3. Abgrenzung: Generell ist es absolut notwendig, sich dem Trickser gegenüber abzugrenzen und nachdrücklich klarzustellen, dass der sprichwörtliche Drops längst gelutscht ist. Im Prinzip reichen vier Buchstaben: Nämlich ein klares NEIN. Wer hier keine deutlichen Worte findet, sollte sich nicht wundern, wenn er auf immer und ewig Spielball des Tricksers in dessen Machtspiel bleibt.