10 Tipps für mehr Instagram-Follower

Instagram ist mittlerweile zur beliebtesten Social-Media-Plattform avanciert. Die hohe Interaktionsrate, interessante Beiträge sowie spannende Einblicke hinter die Kulissen überzeugen die Nutzer.

Derzeit sind ungefähr 600 Millionen Nutzer auf Instagram aktiv. Mit einer ständig steigenden Anzahl an Profilen wird es jedoch immer schwieriger, sich von der Masse abzuheben.

Dennoch gibt es Optionen, sich gezielt auf der Plattform zu vermarkten. Sinnvoll genutzt, besteht dann die Möglichkeit, deine Marke weiterzuentwickeln und mehr Follower zu gewinnen.

 

  1. Deine Zielgruppe bestimmen

Das beste Instagram-Profil wird scheitern, wenn die falschen Nutzer im Fokus stehen. Zu Beginn solltest du dir Gedanken über die Zielgruppe des Profils machen.

Einige Punkte, die bei der Bestimmung der Zielgruppe ausschlaggebend sein könnten, sind:

  1. das Alter,
  2. das Geschlecht,
  3. der Wohnort,
  4. die Sprache sowie
  5. die Interessen.

Schließlich macht es keinen Sinn, Werbung für Modeschmuck an 18- bis 24-jährige Männer auszuspielen. Auch die Bilder, die veröffentlicht werden, müssen auf deine Zielgruppe zugeschnitten sein. Falls die Aufnahmen für deine Follower nicht interessant genug sind, werden diese dir „entfolgen“.

 

  1. Mit Influencern kooperieren

Die Zusammenarbeit mit Influencern ist für den Aufbau einer aktiven Gemeinschaft unerlässlich. Mithilfe von themenrelevanten Kooperationen können Nutzer relativ schnell die Zahl ihrer Follower steigern.

Doch aufgepasst: Influencer ist nicht gleich Influencer! Viele Influencer haben sich in der Vergangenheit Fake-Follower hinzugekauft.

Kooperationen mit diesen Influencern schaffen keinen Mehrwert. Aus diesem Grund ist es entscheidend, Kooperationen zu überprüfen. Dabei ist es wichtig, sich die Influencer im Detail anzuschauen:

  1. Welche Interaktionsraten weisen die Influencer auf?
    Die Interaktionsrate ist der prozentuale Anteil der erreichten Nutzer, die den Beitrag kommentieren, markieren oder liken.
  2. Gibt es eine natürliche Entwicklung der Follower oder sind diese unverhältnismäßig schnell angestiegen?
  3. Haben viele Follower des Influencers komische Profilnamen oder kein Profilbild?

Das wäre ein Anzeichen für Fake-Follower. Wer sich längere Zeit durch die Profile der Follower klickt, stellt schnell fest, ob es sich um einen seriösen Influencer handelt.

 

  1. Qualität vor Quantität

Die regelmäßige Veröffentlichung von Beiträgen ist entscheidend. Es reicht nicht aus, einmal pro Monat ein Bild mit Hashtags zu veröffentlichen. Wer kontinuierlich mehr Follower gewinnen möchte, muss 3 bis 5 Beiträge pro Woche publizieren.

Doch auch hier gilt: Qualität schlägt Quantität. Es ist besser einen guten Beitrag pro Woche zu veröffentlichen als 4 durchschnittliche Bilder.

In diesem Zusammenhang ist es empfehlenswert, dass Instagram-Nutzer einen Redaktionsplan erstellen. So können sie bzw. die Verantwortlichen die Beiträge problemlos vorausplanen. Dies erleichtert die Arbeit auf Instagram.

 

  1. Instagram-Bio anpassen

Das Profil und die Profilbeschreibung können einen großen Einfluss auf zukünftige Follower haben.

Eine kurze und knackige Profilbeschreibung kann Interessenten motivieren, deinem Profil zu folgen. Daher ist es wichtig, verschiedene Versionen der Profilbeschreibung zu testen.

Ein Aufruf zu einer bestimmten Handlung (engl. Call to Action) ist essentiell, um mehr Menschen von deinem Profil zu überzeugen.

 

  1. Instagram-Geschäftskonto erstellen

Auch ein Instagram-Geschäftskonto ist ein wichtiger Bestandteil, um die Zahl der Follower zu erhöhen. Mithilfe von Instagram Business hast du die Möglichkeit:

  • Statistiken zu den Beiträgen abzurufen,
  • Kontaktdaten zu hinterlegen und
  • auf deine Webseite aufmerksam zu machen.

Die Statistiken können dir helfen zu erkennen, ob deine Content-Strategie erfolgreich funktioniert. Dabei musst du abwägen, welche Inhalte auf Instagram erfolgversprechend sind. Wenn bestimmte Beiträge auf der Plattform kontinuierlich weniger Likes erhalten, solltest du diese ersetzen.

Weiterhin ist ein Instagram-Geschäftskonto die Grundvoraussetzung für Instagram-Shopping.

 

  1. Auf einen einheitlichen Instagram-Feed achten

Wie bereits zu Beginn erklärt, haben nur die Nutzer eine Chance auf Instagram, die sich als Marke etablieren können. Dies bedeutet, dass ein Wiedererkennungswert geschaffen werden muss.

Das passende Design des Instagram-Feeds kann dabei behilflich sein. Du solltest darauf achten, dass du stets dasselbe Design verwendest. Das kann derselbe Filter, ein schwarzer Rahmen um das Bild oder auch ein Wasserzeichen im Beitrag sein.

Es kommt alleine darauf an, dass deine Follower dir ein bestimmtes Design zuordnen können.

 

  1. Passende Hashtags verwenden & Orte markieren

Hashtags sind ein wichtiges Mittel, um neue Follower zu gewinnen. Mit den Schlagwörtern können Nutzer erreicht werden, die das Profil noch nie gesehen haben.

Es ist wichtig, auf eine gute Mischung zwischen viel und wenig benutzten Hashtags zu achten. Bei Hashtags mit Millionen von Beiträgen geht dein Beitrag oft in der Masse unter. Eine Ausnahme ist, dass du Tausende von Gefällt mir-Angaben erhältst. Dann landet dein Beitrag unter den Top-Posts.

 

  1. Instagram-Stories einsetzen

Instagram-Stories sind ein entscheidendes Werkzeug, um neue Nutzer auf dich aufmerksam zu machen. Viele Profile können durch Instagram-Stories neue Follower hinzugewinnen.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, Hashtags und Orte in der Instagram-Story zu markieren. Nur so ist es möglich, dass neue Nutzer auf dein Profil hingewiesen werden.

 

  1. Gewinnspiele anbieten

Auch ein Gewinnspiel kann für viele Menschen eine interessante Option sein. Dies macht jedoch nur Sinn, wenn dein Profil eine bestimmte Reichweite aufweist. Andernfalls ist solch eine Aktion nur sinnvoll, wenn das Gewinnspiel über Instagram-Werbeanzeigen präsentiert wird.

Über diese Methode ist es schnell möglich, Follower zu gewinnen. Eine Voraussetzung für die Teilnahme am Gewinnspiel sollte dann auf jeden Fall das Folgen und Kommentieren sein.

 

  1. Follower auffordern, Nutzer in Beiträgen zu markieren

Um neue Nutzer auf sich aufmerksam zu machen, kann es hilfreich sein, Profile in den Beiträgen zu markieren. Ein einfaches Mittel ist, die eigenen Follower aufzufordern, befreundete Nutzer im Beitrag zu markieren. Damit ist es möglich, neue Interessenten zu erreichen, die dir noch nicht folgen.

 

 

Über den Autor

Niklas Hartmann ist als Head of Influencer Marketing für Personen des öffentlichen Lebens sowie Unternehmen zuständig. Der Instagram-Experte hilft Unternehmen bei der Steigerung der Reichweite, Bekanntheit und der Verkäufe. Weiterhin verhandelt er im Namen von Unternehmen Kooperationen mit Influencern aus. In seiner Freizeit interessiert er sich vor allem für People Photography.

Die richtige Bewerbung

Ob Schulabgang, Studienabschluss oder berufliche Veränderung: Eine Bewerbung muss so ziemlich jeder mindestens einmal im Leben schreiben. Und die Häufigkeit nimmt zu: Während früher, besonders im Handwerk, meist das gesamte Berufsleben in einem einzigen Betrieb verbracht wurde, wird heutzutage geradezu erwartet, dass man Berufserfahrung in mehreren Betrieben sammelt, um sich möglichst viele unterschiedliche Eigenschaften anzueignen. Doch auch wer bereits mehrfach den Job gewechselt hat, wird keine Routine beim Verfassen einer Bewerbung bekommen, denn ständig ändern sich die Empfehlungen zu Layout und Inhalt – nicht zuletzt aufgrund der technischen Entwicklungen. Während man früher noch mit besonders schönen und auffälligen Bewerbungsmappen punkten konnte, bieten heutzutage eigens eingerichtete Bewerbungsportale die Möglichkeit der digitalen Einreichung der Unterlagen. Bei kleineren Unternehmen lohnt sich ein solcher Aufwand meist nicht, aber auch dort sind Bewerbungen per E-Mail eher gewünscht als Bewerbungsmappen, die entweder zurückgeschickt werden oder für die digitale Mitarbeiterakte eingescannt und irgendwo abgelegt werden müssen.

 

Der ideale Einstieg ist wichtig

Wenn die ersten Zeilen des Bewerbungsschreibens nicht ansprechend oder gar uninteressant sind, legen einige Personalverantwortliche die Bewerbung erst einmal zur Seite, unabhängig von der persönlichen Eignung des Kandidaten. Doch was ist interessant? Sollte man witzig sein oder einfach nur außergewöhnlich?

Hier ist es vor allem wichtig, sich über den zukünftigen Arbeitgeber zu informieren. Was genau sind die Aufgaben im neuen Job, welche Eigenschaften sollte der Bewerber mitbringen, welche Besonderheiten zeichnen das Unternehmen aus? Je individueller ein Anschreiben ausfällt, desto eher fühlt sich der Personaler davon angesprochen.

Danach gilt es, sich darüber bewusst zu werden, was einen besonders dazu befähigt, diese Stelle anzutreten. Die Beantwortung dieser Frage ist insofern recht schwierig, als man sich selbst gut einschätzen muss. Viele haben hier Schwierigkeiten, ihre eigenen positiven Eigenschaften auch zu erkennen. Wer sich einmal im jetzigen Kollegenkreis umschaut, wird feststellen, dass jeder anders arbeitet und jeder auf seine eigene Art und Weise dem Zweck des Unternehmens dient.

Nehmen wir einmal ein Versicherungsunternehmen: Drei Sachbearbeiter üben den gleichen Job aus. Einer hat ein besonders gutes Fachwissen und kann Kunden am Telefon schnell die richtigen Informationen geben. Er ist aber eher introvertiert und somit zwar nicht unfreundlich am Telefon, dafür aber eher unpersönlich. Der zweite Mitarbeiter ist sehr dienstleistungsorientiert und gibt den Kunden am Telefon hilfreiche Tipps, bereitet Anträge vor oder füllt sie schon einmal aus und versucht, es den Kunden jederzeit recht zu machen. Der dritte Mitarbeiter ist manchmal ein wenig vergesslich, muss vieles nachschlagen, ist dafür aber unheimlich freundlich und sympathisch, begrüßt alle Anrufer mit einem fröhlichen Lächeln und bringt jedem Kunden recht überschwänglich entgegen: „Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Tag!“

In einem TV-Fernsehquiz hieß es immer: Wir haben 100 Leute gefragt … Stellen wir uns also vor, man würde tatsächlich 100 Personen fragen, welcher dieser Mitarbeiter für den Job am besten geeignet ist. Vielleicht würden die Meinungen hier auseinandergehen, doch am häufigsten würde sicherlich die Person mit dem meisten Fachwissen genannt werden. Bei der Antwort auf die Frage, mit welchem Mitarbeiter man selbst gern telefonieren würde, wäre die Verteilung gewiss recht ausgewogen, denn alle drei haben gute und schlechte Eigenschaften. In der Bewerbung gilt es nun, die positiven Merkmale besonders hervorzuheben.

Sobald man sich Gedanken über den Inhalt gemacht hat, geht es an die richtige Formulierung. Wer sich hierbei schwertut, kann im Freundes- und Bekanntenkreis um Hilfe bitten, einen außergewöhnlichen Einstieg für das Bewerbungsschreiben zu finden. Abschreiben aus dem Internet funktioniert nicht.

 

Der Lebenslauf als Aushängeschild

Beim Verfassen des Lebenslaufs kommen immer die gleichen Fragen auf: Wie detailliert muss er ausfallen und welche Zusatzqualifikationen sollten angegeben werden? Ein Schulabgänger kann beispielsweise getrost alles angeben, was er bisher gemacht hat, inklusive Schulpraktikum. Ein Arbeitnehmer, der bereits einige Jobwechsel hinter sich hat, sollte selbstverständlich alle Jobs lückenlos angeben. Der Nebenjob in der Systemgastronomie darf aber getrost verschwiegen werden, es sei denn, diese Erfahrung wäre für den neuen Job interessant. In jedem Fall muss der Lebenslauf individuell auf den jeweiligen Bewerber abgestimmt werden. Der Aufbau ist jedoch immer ähnlich und Kreativität ist hier höchstens beim Design und Layout gefragt, freies Formulieren ist nicht nötig.

 

Die richtigen Anhänge sind nicht zu unterschätzen

Im Anhang jeder Bewerbung befinden sich die Zeugnisse und Nachweise zu Zusatzqualifikationen. Die Auswahl der richtigen Unterlagen stellt Bewerber jedoch regelmäßig vor Probleme. Eigentlich ist man ja stolz auf die erworbenen Kenntnisse, aber bei einem Fließbandjob interessiert es niemanden, ob erfolgreich ein Telefontraining absolviert wurde. Auch hier muss also zunächst geprüft werden, ob der Nachweis für den Traumjob überhaupt von Relevanz ist. Manchmal reicht es auch einfach aus, das angeeignete Wissen nur im Lebenslauf zu erwähnen und den Nachweis wegzulassen.

Auch die Auswahl der angehängten Zeugnisse ist stark von dem gewünschten Job abhängig. Arbeitszeugnisse sollten niemals fehlen, aber das Berufsschulzeugnis der Bäckerklasse ist für einen Job als Versicherungssachbearbeiter nicht unbedingt relevant.

Sind alle Unterlagen zusammengestellt, bietet es sich an, nicht nur eine dritte Person Korrektur lesen zu lassen, sondern auch die Anhänge und Zusammenstellung einmal zu prüfen. Denn das interessanteste Anschreiben hilft nichts, wenn die Anhänge zu groß sind und beim Arbeitgeber gar nicht erst im elektronischen Postfach landen, die diversen Seiten des PDF-Dokuments unterschiedlich groß sind oder die Anhänge schlichtweg nicht zum Lebenslauf passen.

Weitere nützliche Hinweise zu Anhängen finden Sie hier.