DAS 4-STUNDEN START UP VON FELIX PLÖTZ

Letzte Woche konnte ich Felix Plötz auf einem spannenden Vortrag zum Thema „Einfach mal machen“ erleben. Felix Plötz ist Unternehmer, Redner und Autor und mit seinem aktuellen Buch „Das 4-Stunden Start Up“ seit Wochen in den Bestseller-Listen vertreten. Ich kannte es vorher nicht, habe es mir allerdings am Abend mitgenommen und in wenigen Tagen durchgelesen. Wenn Sie meinen Blog verfolgen, dann kennen Sie auch meine gewisse Leidenschaft für „Einfach mal machen“ anstelle von ewiger Planung und vor lauter überlegen und zögern „vergessen“ in die Umsetzung seiner Pläne zu kommen.

Aus vielen Gesprächen und Coachings kenne ich eine Menge Menschen, die sich gerne beruflich verändern möchten oder schon lange von einer Selbstständigkeit träumen. Viele sind allerdings in einer Lebensphase, in der ein radikaler Veränderungsschritt mit zu viel (wirtschaftlichem) Risiko verbunden ist, weil z.B. Familie, Kinder oder ein Eigenheim vorhanden und zu unterhalten sind und damit gewisse finanzielle Notwendigkeiten vorherrschen, die bedient werden müssen.

Das Buch von Felix Plötz beschäftigt sich nun nicht damit, wie man mit nur 4 Stunden Arbeit in kurzer Zeit reich werden kann (wie der Titel, leicht angelehnt an Tim Ferris 4-Stunden Woche, vermuten lassen könnte), sondern wie man neben seinem Hauptjob und ohne diesen zu kündigen Schritt für Schritt eine Selbstständigkeit aufbauen kann. Anhand von vielen persönlichen Beispielen von „Teilzeit“-Unternehmern zeigt er auf, das gerade in der heutigen Zeit die Möglichkeiten dank Internet, Marktplätzen und Social Media nahezu unbegrenzt sind und man mit der richtigen Idee fast risikolos starten kann. Wie man diese findet, dafür zeigt er eine praktikable und gut strukturierte Vorgehensweise auf. Das ganze aber angenehm realistisch und bodenständig und ganz ohne marktschreierisches „Tschakka, du kannst alles schaffen wenn Du nur willst und ich zeige Dir wie du in ein paar Stunden ein lukratives Onlinebusiness aufbaust …“

Im zweiten Teil des Buchs gibt er zudem eine Reihe von nützlichen und gut recherchierten Ratschlägen hinsichtlich rechtlicher und steuerlicher Aspekte und Rahmenbedingungen aber auch hilfreiche Links und Tools für den Aufbau eines Corporate Designs, einer Webseite oder eines eigenen Webshops. Das Buch macht richtig Spaß zu lesen! Hier schreibt jemand mit hohem Praxisbezug, aber wie oben schon geschrieben ohne „Marketing-Getöse“ und ohne „Blabla“. Wenn Sie auch mit dem Gedanken sich selbstständig zu machen, kann ich Ihnen dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.

Zeit für Veränderung…

100, in Worten „einhundert“, das ist eine schöne Zahl.

Dieser Beitrag, den Du gerade liest, ist mein 100. Blog-Beitrag. Ich mag das. Ich bin auch stolz darauf.

100 Wochen Blog, 100 Impulse, 100 Gedanken, 100 x Inspiration für Dich.

Jetzt ist Schluß damit. Es ist Zeit für Veränderung. Seit ca. einem halben Jahr bin ich auch ein sogenannter „Podcaster“. Jede Woche teile ich meine Gedanken und Ideen mit Dir in der Form, dass Du mich direkt in Deinen Ohren mitnehmen kannst, wohin Du möchtest.

Du kannst mich mit zum Sport nehmen.

Du kannst mich mit ins Auto nehmen, in die Bahn, in den Bus, ins Flugzeug.

Du kannst mich unter der Dusche hören.

Und: ich habe bemerkt, dass es viel einfacher ist, Dir zu SAGEN, was ich denke und fühle.

Somit ist nun also mein 100. Beitrag auch gleichzeitig mein letzter Blog-Eintrag.

Ist das schade?

Nein – ganz und gar nicht. Da ich auf meinen Podcast immer mehr sehr gute Reaktionen erhalte, gibt es ab sofort von mir auch auf iTunes wertvollen Input auf die Ohren. Ab sofort kannst Du mich zudem 2 x pro Woche hören, und das wie gewohnt völlig frei und geschenkt für Dich.

Bitte abonniere mich und meinen Podcast, damit Du ab sofort keine Folge verpasst.

Wenn es Dir gefällt, was Du hörst, bin ich Dir für eine positive Rezession sehr dankbar. Du hilfst mir sehr damit.

Du findest meinen Podcast bei iTunes unter:
https://itunes.apple.com/us/podcast/id1211727545 oder bei podomatic (auch hier kannst Du mich direkt abonnieren und erhältst jede neue Folge ganz aktuell als Email):

https://www.podomatic.com/podcasts/dein-bestes-leben
Ich beschließe meinen Blog mit einer Frage, die ich Dir heute mit in Deinen Tag geben möchte. Ich stelle mir selber immer mal wieder diese Frage und sie passt zu meiner aktuellen Veränderung weg vom Blog hin zum Podcast:

„Wie soll Veränderung stattfinden, wenn Du weiterhin die gleichen Dinge tust, die Du immer schon getan hast?“

Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag, sage DANKE, dass Du mir auf meinem Blog gefolgt bist und freue mich darauf, Dich zukünftig mit meinem Podcast inspirieren zu dürfen,

Ich habe keine Zeit, um mich zu ärgern…

Liebe Leserin, lieber Leser,

da ich mich zur Zeit in Hamburg befinde, um gemeinsam mit drei tollen Menschen weiter an dem zu feilen, was ich Dir in Zukunft noch alles an Mehrwert bieten werde, fällt mein Blog-Beitrag in dieser Woche sehr knapp aus.

Knapp und mindestens genauso WERTVOLL:-).

Ich habe heute eine ganz praktische Idee für Dich. Wenn Du das nächste Mal meinst, Dich ärgern zu müssen, dann machst Du Folgendes:

Du schaust sofort auf die Uhr und sagst zu Dir:

„Oh, es ist 10:53 Uhr. Jetzt habe ich gar keine Zeit, um mich zu ärgern. Zeitliche Gründe – Du verstehst… O.k., ich ärgere mich dann um 19.00 Uhr darüber – da kann ich:-).“

Erledigt.

Wenn Du möchtest, stelle Dir einen Timer auf 19:00 Uhr. Du darfst Dich dann ärgern. Oder lasse es bleiben.

Mir hilft’s.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim „Ärgern nach hinten schieben aus zeitlichen Gründen“,

liebe Grüße aus Hamburg,

Dein Joe

Information oder Intuition?

Diese Woche war ich mit einer Aufgabe konfrontiert, die mich zunächst völlig überforderte. Was tun? Natürlich erst einmal Informationen sammeln. Davon gibt es reichlich. Vor allem das Internet ist eine unerschöpfliche Fundgrube. Hinzu kommen all die Menschen, die bereitwillig Tipps geben und eigene Erfahrungen beisteuern können. An Informationsmaterial herrscht nun wirklich kein Mangel.

Das Ergebnis: Eine Nacht mit sehr wenig Schlaf. Die Angst, Fehler zu machen und Schaden anzurichten. Zweifel an meinen Informationsquellen. Es stimmt nämlich nicht, dass viele Informationen automatisch zu guten Entscheidungen führen. In meinem Fall gab es widersprüchliche Informationen aus unterschiedlichen Quellen. Ich war erst einmal irritiert.

Schließlich habe ich intuitiv entschieden und scheine damit richtig zu liegen. Jedenfalls hat sich der gewünschte Erfolg eingestellt. Mein Fazit:

  1. Experten sind nicht so schlau und vertrauenswürdig, wie man glauben möchte.
  2. Die eigene Verwirrung lässt sich mit der Zahl der Informationen steigern.
  3. Ein Mehr an Informationen ist kein Garant für bessere Entscheidungen.
  4. Intuitive Entscheidungen können den rational getroffenen Entscheidungen durchaus überlegen sein.
  5. Manchmal muss man einfach etwas wagen.

Abschied vom Seelenschmerz

Gert Simon steht am Abgrund. Sein Herz pocht wild. Schweiß perlt auf seiner Stirn. Er beugt sich nach vorne. Da schrillt sein Wecker. Er erschrickt über seinen lauten Seufzer und verschränkt die Arme über der Brust. Schon der dritte Albtraum in dieser Woche. Heute ist das Abteilungsmeeting mit dem Chef. Gert Simon ahnt schlimme Veränderung. Nein, sein Lieblingsprojekt wird er keinesfalls aufgeben. Er wird kämpfen. Überhaupt sieht er keinen Grund für eine Umstrukturierung. Beim Frühstück sucht er nach passenden Argumenten. Nichts fällt ihm ein. Auf der Fahrt ins Büro hat er immer noch keine stichhaltigen Gründe für seinen Standpunkt. Ärgerlich schreitet er durch den Haupteingang seiner Firma. Sein Gedankenkarussell endet erst, als ihm ein Kollege eine Frage stellt.

 

Die Angst vor Veränderung und Verlust

Seine Angst vor einem drohenden Verlust hat Gert Simon in eine Krise gestürzt. Sein Gefühlschaos verdirbt ihm die Laune. Dieser emotionale Stress zeigt Wirkung auf seinen Körper. Sein vegetatives Nervensystem bewirkt die Ausschüttung von Noradrenalin und Adrenalin aus dem Nebennierenmark. Die Hormone beschleunigen seinen Puls, erhöhen seinen Blutdruck. Er wird kurzatmig. Er kann keine klaren Gedanken fassen, hat sich nicht im Griff. Wenn sich seine negativen Gedanken und die Angst nicht bald legen, könnte es ihm noch schlechter gehen. Durch den erhöhten Cortisolspiegel könnte sein Immunsystem schlapp machen. Eine Infektion droht. Wegen der Isolation im Krankenbett würde er nicht gehört und könnte nichts beeinflussen.

 

Was kann Gert Simon jetzt für seinen Stressabbau tun?

Die Stressbremse habe ich in meiner Gesundheitslotsenausbildung bei Salimed http://www.balance-helpcenter.info erlernt. Man atmet tief ein und durch einen circa 10 cm langen dicken Trinkhalm aus. Dabei zählt man auf sechs und wiederholt sechsmal. Das ruhige Ausatmen bringt den Körper unmittelbar und für eine kurze Zeit aus dem gestressten Zustand.

  1. Intuition und Gefühle. Wenn eine Eingebung durch Erfahrungen ausgelöst wird, können neue Gefühle entstehen. Bei Gert Simon ist dieses neue Gefühle Angst, sei sie begründet oder unbegründet. Seine Situation ist nicht geklärt. Er sollte sich aktiv um sachdienliche Informationen bemühen, um sein schlafraubendes Gedankenradio abzuschalten.
  2. Den Seelenschmerz kann Gert Simon verabschieden. Was Angst, Ärger oder Trauer verursacht, kann er herausfinden. Ein hilfreiches Verlustdiagramm aus dem Grief Recovery Kurs kann hier Klarheit schaffen. Hierzu müsste sich Gert Simon zugunsten seiner Gesundheit Zeit nehmen. Was im Unterbewussten unbehandelt festsitzt, kann mit dem Programm „Lernen Sie, sich selbst zu helfen. Umgang mit emotionalem Stress“ der deutschen Grief Recovery Method® bearbeitet werden. www.maxalive.de
  3. Gelassenheit klammert nicht. Gert Simon fällt es schwer, Argumente gegen etwas zu finden, das er nur vermutet. Sein Einfluss auf die Situation begrenzt sich auf seine Person. Seine Intuition oder ein Gefühl erfinden den Grund für Angst und verstärken Seelenschmerz. Diese Stimmung leitet sein Verhalten. Gerne würde er die Situation kontrollieren, obwohl er sie gar nicht wirklich kennt. Erkennen, dass er „die Brücke nicht überqueren muss, bevor er da ist“, Stopp sagen und warten bis das Abteilungsmeeting abgeschlossen ist, das sollte er. So kann er gelassen die Tatsachen sehen, unverkrampft nachfragen und mit Fakten konstruktiv umgehen, anstatt sich mit negativen Fantasien verrückt zu machen. Abschied vom Seelenschmerz!

ÜBERNAHME DER REGIONALGRUPPENLEITUNG RHEIN-RUHR DES GABAL E.V.

Nach nunmehr zweijähriger Mitgliedschaft übernehme ich zum 01. Februar 2017 die Regionalgruppenleitung Rhein-Ruhr im Gabal e.V.
Gabal steht für „Gesellschaft zur Förderung Angewandter Betriebswirtschaft und Aktivierender Lehr- und Lernmethoden in Hochschule und Praxis e.V.
Der Verein versteht sich als Netzwerk für Coaches, Trainer, Personaler, Geschäftsführer und Führungskräfte, die sich für persönliches Wachstum, für lebenslanges Lernen und für einen breiten Erfahrungsaustausch rund um das Thema Weiterbildung interessieren und aktiv einsetzen.

Der gemeinnützige Verein wurde 1976 gegründet, mit dem Ziel, das Wissen der Hochschulen mit dem der Wirtschaft zu einer gewinnbringenden Synergie zu vereinigen. Aus dem Verein hervorgegangen ist zwischenzeitlich der Gabal Verlag, der heute zu einem der führenden Wirtschaftsverlage im deutschsprachigem Raum zählt. Ein wichtiger Baustein der gemeinsamen Arbeit, sind die Treffen und Veranstaltungen der Regionalgruppen, von denen es derzeit 13 Stück in ganz Deutschland gibt.

In der Regionalgruppe Rhein-Ruhr sind insgesamt vier Veranstaltungen in 2017 geplant. Die genauen Termine, Inhalte und Redner werde ich rechtzeitig hier bekanntgeben. Wer mehr über den Verein und eine Mitgleidschaft erfahren möchte, schaut am besten hier: www.gabal.de

Routine oder Abenteuer?

Jeden Morgen lassen wir unsere beiden Hunde durch die Terrassentür im Speisezimmer in den Garten. Unser Golden Retriever kennt das nun schon seit elf Jahren so. Aber vor einigen Tagen ließ sich die Tür plötzlich nicht mehr öffnen. Der Mechanismus ist defekt und unser Schlosser konnte nicht gleich vorbeikommen. Das ist im Grunde nicht schlimm, denn es gibt noch weitere Terrassentüren, durch die man in den Garten gelangen kann.

Wir haben also eine andere Tür geöffnet und wollten die Hunde hindurch schicken. Aber sie standen wie versteinert vor der defekten Terrassentür und ließen sich nicht abrufen. Die vielen Jahre der Gewohnheit hatten sie blind gemacht für andere Möglichkeiten.

Das war einerseits belustigend, andererseits beunruhigend. Denn ich glaube nicht, dass unsere Hunde sich da sehr von uns Menschen unterscheiden. Routine macht blind. Sie erzeugt eine scheinbare Selbstverständlichkeit und lässt keine anderen Möglichkeiten mehr zu. Wir werden unflexibel und degenerieren zu Automaten. Ab einem gewissen Punkt ist Routine keine Erleichterung mehr, sondern zerstört Lebendigkeit.

Wir haben immer die Wahl, welchen Weg wir einschlagen wollen. Wir können die vertrauten, gewohnten, allseits bekannten Wege gehen oder wir entscheiden uns für Abenteuer. Etwas Neues probieren, schauen, ob man Gewohntes noch verbessern kann, mit Möglichkeiten spielen. Einmal Messer und Gabel vertauschen, einen anderen Weg zur Arbeit fahren, eine ungewohnte Aufgabe übernehmen, eine andere Art von Gespräch führen… Routine ist nicht wegzudenken aus einem funktionierenden Dasein, aber Neugier und Experimente sollten ebenso einen festen Platz in unserem Alltag haben. Ein bisschen Abenteuer jeden Tag, ein wenig Unberechenbarkeit – das hält uns wach und lebendig, macht den Alltag spannend und lehrreich – und hält uns geschmeidig.

Deine Vergangenheit gibt es nicht mehr…

Ich behaupte: „Deine Vergangenheit gibt es nicht mehr.“

Gehst Du da mit mir mit oder magst Du diesen Gedanken nicht mit mir teilen?

Noch mal – ich behaupte: „Deine Vergangenheit gibt es nicht mehr.“

Wieviel trägst Du in Deinem imaginären Rucksack auf Deinem Rücken mit Dir herum, was Deiner Vergangenheit angehört? Wieviel belastet Dich davon heute noch? Wie schwer wiegen all die Verletzungen und Enttäuschungen, die Du bisher erlebt hast und die alle noch in Deinem Rucksack sind? Welche Ängste glaubst Du, nicht loslassen zu können und behältst sie stattdessen tief vergraben in Deinem Bündel? Wieviel verletztes Ego und wieviel Ungerechtigkeiten muss Dein Kreuz erdulden und droht früher oder später unter der ganzen Last zusammen zu brechen? Nicht grundlos ist die Volkskrankheit Nummer Eins der Rückenschmerz. Dein Körper ist ein erstklassiger Feedback-Geber darüber, wie es Deiner Seele geht. Leider wird den meisten Menschen ihr körperlicher Schmerz nicht als Hilferuf ihrer Seele bewusst.

Bitte stelle Dir jetzt mal vor, wie es wäre, wenn Du das alles einfach am Wegesrand abstellen könntest und Deinen weiteren Lebensweg befreit von alledem weitergehst. Da ist nichts mehr, was schwer auf Deine Schultern drückt. Kannst Du fühlen, wie befreiend das wäre? Kannst Du wahrnehmen, wie leicht Dich dieser Gedanke macht? Kannst Du erahnen, wie unbeschwert Dein Leben dann für Dich sein kann – im wahrsten Sinne des Wortes?

Wenn Du die Idee, alles Belastende und all das, was aus Deiner Vergangenheit schwer wiegt, einfach beiseite stellen zu können, geil findest, dann folge mir weiter bei meinem kleinen Gedankenspiel.

Ich behaupte also: „Deine Vergangenheit gibt es nicht mehr.“

Deine Vergangenheit besteht nur noch aus Deinen Gedanken an Vergangenes. Deine Vergangenheit kann nur noch existieren, weil Du an sie denkst – in Deinem Gehirn und auch in Deinem Körpergedächtnis. Würdest Du ab sofort jegliche Gedanken, die mit Deiner Vergangenheit zu tun haben, nicht mehr denken, würde Deine Vergangenheit nicht mehr existieren. Verstehst Du diesen Dreh?

Manche Teile Deiner Vergangenheit belasten Dich – und Du bist derjenige, der diese am Leben hält. Wirklich real existiert einzig und allein immer nur der jetzige Moment. Nur das JETZT ist in diesem Augenblick wirklich da für Dich. Alles andere, die Vergangenheit und auch die Zukunft, gibt es nicht real existent in diesem Moment. Diese gibt es nur, weil Du sie Dir DENKST.

Wie schön wäre es jetzt, wenn Du Deine Gedanken unter Deiner Kontrolle hättest? Hast Du leider nicht.

Wie schön wäre es jetzt, wenn Du nur noch das denken würdest, was Dir gut tut und was Du denken möchtest? Tust Du leider nicht.

Wir Menschen sind auf unseren Verstand so stolz. Wir glauben, ständig bewusste und vernünftige Entscheidungen zu treffen. So ist es nicht. Alle wirklich großen Ideen, die die Menschheit sinnvoll und gesund weitergebracht haben, sind in ihren ursprünglichen Visionen ihren Entdeckern aus einer unbewussten, höheren Ebene geschenkt worden. Für deren Umsetzung wurde dann der Verstand benötigt, mit Sicherheit, doch die Ideen an sich kamen immer aus einer Intuition, aus einer Eingebung heraus.

Dein heutiges Denken ist zu über 95% das Ergebnis all Deiner Erlebnisse und Erfahrungen, die Du jemals in Deinem bisherigen Leben erlebt und gemacht hast – und immer noch mit Dir rumschleppst. Das ist es, was ich meine, wenn ich sage, dass Du nicht denkst, was Du wirklich denken möchtest. Du wirst das auch bei Dir feststellen, wenn Du Deine Gedanken eine Weile bewusst beobachtest.

Beobachte, wieviele Deiner Gedanken sich mit Deiner Vergangenheit oder mit Deiner Zukunft beschäftigen. Wieviele davon sind positiv und wieviele davon sind negativ?

Wie befreiend wäre es für Dich, wenn Du Dich den Teilen Deiner Vergangenheit entledigen könntest, die Du nicht mehr länger bei Dir tragen möchtest?

Ich sage Dir: das geht. Da es heute nur noch Gedanken sind, kannst Du diese ändern. Es sind nur noch Gedanken. Du kannst sie ändern wie Du auch Bilder aus einem Fotoalbum einfach herausnehmen oder verändern kannst. Du darfst sie ändern, wie Du ein digitales Bild verändern darfst an Deinem PC.

Nun brauchst Du, um ein Bild auf Deinem PC zu bearbeiten, erst einmal ein entsprechendes Programm dafür. Das Programm alleine hilft Dir jedoch noch nichts, wenn Du nicht weißt, wie es zu bedienen und zu nutzen ist. So ist es auch mit den Veränderungen in Deinem Denken. Vielleicht wünschst Du Dir, dass Du immer mehr und mehr die Gedanken denkst, die Du denken willst. Du weißt nur noch nicht, wie das gehen kann.

Was kannst Du machen, wenn Du Dir eine Fähigkeit aneignen möchtest und leider bisher noch keine Ahnung davon hast? Genau: Du suchst Dir einen Lehrer, der diese Technik beherrscht und Du lässt Dir alles beibringen, was Du darüber wissen musst.

Und dann trainierst Du diese Technik.

Und dann trainierst Du diese Technik.

Und dann trainierst Du diese Technik.

Was glaubst Du, was Du dann machen darfst? Genau: Du trainierst diese Technik.

Du darfst dranbleiben und immer besser und besser werden.

Ich sage es Dir aus meiner ganz eigenen Erfahrung heraus: Du kannst Deinen schweren Rucksack der Vergangenheit ablegen und hinter Dir lassen.

Ich habe das zu einem ganz großen Teil bereits geschafft und mein Leben ist leicht geworden. Und ich lege weiterhin Stück für Stück ab, was ich nicht mehr länger mit mir rumtragen möchte. So ganz nebenbei ist mein ganz persönlicher Rücken-Dauer-Schmerz, der mich über sehr viele Jahre begleitet hatte, komplett verschwunden – einfach so:-).

Ich kann das, weil ich es gelernt und trainiert habe.

Du kannst das auch. Wichtig ist einzig und allein, dass Du Dich entscheidest, es zu WOLLEN und dann auch wirklich los zu gehen. Mach den ersten Schritt. Wenn Du ihn nicht machst, macht ihn keiner für Dich.

Wie kann dieser erste Schritt aussehen?

Ganz einfach: melde Dich bei mir. Ruf mich an oder schreibe mir eine Nachricht.

Ich habe in den letzten Jahren von meinen Lehrern all das gelernt, was mir mein Leben frei und leicht gemacht hat. Nun kann ich Dein Lehrer sein und Dich dabei unterstützen, dass auch Du ein Leben voller Erfüllung, Begeisterung, Leidenschaft, Erfolg, Wertschätzung und Vertrauen leben wirst.

Es liegt an Dir, den ersten Schritt zu tun.

Ich freue mich auf Dich,

Dein Joe

Nimm Dich selbst wichtig…

Wie wichtig nimmst Du Dich selbst? Ich hoffe: SEHR.

Weißt Du, was ich als Kind und als Jugendlicher unzählige Male, immer wieder und wieder, so oft von den Erwachsenen gesagt bekommen habe? Es war der Satz:

„Nimm Dich bloß selbst nicht so wichtig!“

Dummerweise habe ich das auch noch geglaubt. Mir blieb als Kind nichts anderes übrig. Die Menschen, die mir das ständig und zu jeder Gelegenheit sagten, waren meine Bezugspersonen, meine Lehrer, meine Erzeuger, meine Ernährer. Es waren die Menschen, von denen ich abhängig war und deren Liebe ich brauchte. Der Satz „Nimm Dich selbst bloß nicht so wichtig!“ war Teil meiner Erziehung und wurde somit zu einem meiner Glaubenssätze. Meine tief in mir drin verwurzelte Überzeugung war: „Ich darf mich selbst nicht so wichtig nehmen.“

Und genau das habe ich dann vierzig Jahre lang in meinem Leben auch nicht gemacht. Ich habe mich selbst nicht wichtig genommen. Ich habe es mir niemals erlauben können, mich wichtig zu nehmen.

Kannst Du Dir vorstellen, was das für mein Selbstwertgefühl bedeutet hat? Genau – ich fühlte mich nicht wertvoll. Ich fühlte mich nicht wichtig. Alle anderen waren wichtiger. Ich habe alle anderen als wichtig angesehen, nur mich selbst nicht. Alle anderen waren immer wertvoller als ich.

Ich kenne Menschen, die ständig und zu jeder Zeit alles für alle anderen tun. Ihre Aufmerksamkeit ist permanent darauf ausgerichtet, zu sehen, was die anderen jetzt scheinbar brauchen und wie sie ihnen das geben können. Da wird Hilfe immer und überall ungefragt geleistet, wo sie überhaupt nicht erwünscht oder notwendig ist. Ganz klar: alle anderen werden als wichtiger angesehen als sie selbst. „Erst mal schauen, dass es den anderen gut geht“ ist die Grundidee.

Dabei vergessen diese Menschen völlig, nach sich selbst zu schauen. Diese Menschen fühlen sich nur dann wertvoll, wenn sie für andere da sein können. Selbst empfinden sie sich als unwichtig und nicht liebenswert. Geliebt und anerkannt zu werden ist gebunden an persönliche Aufopferung – wie gesund das auf Dauer ist, überlasse ich Deiner eigenen Einschätzung.

Heute sage, denke, weiß und fühle ich:

„Ich bin der wichtigste Mensch für mich in meinem Leben.“

Frei nach Charlie Chaplin nenne ich das „Selbstliebe“. Ich zitiere Charlie Chaplin:

„Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“. Heute weiß ich: das ist SELBSTLIEBE.“

Heute bin ich so wunderbar nah bei mir selbst, bei meinen Gefühlen, bei meiner Intuition, bei meiner Liebe. Ich habe bemerkt: je mehr ich mich selbst liebe, desto mehr kann ich auch anderen Menschen Liebe geben – und zwar die bedingungslose Liebe. Ich schenke Liebe ohne dadurch mein eigenes Bedürfnis nach Liebe vom anderen stillen zu lassen.

Und ich habe erkannt: wenn es mir gut geht, dann geht es auch allen Menschen in meinem Umfeld gut mit mir.

Vergiß also bitte den Satz „Nimm Dich bloß selbst nicht so wichtig.“ Vergiß ihn für Dich und sage ihn auch niemals mehr zu einem anderen Menschen.

Sage, denke und fühle besser:

„DU bist der wichtigste Mensch für Dich in Deinem Leben. Kümmere Dich gut um Dich. Komm in Deine Kraft. Dann hast Du auch die Kraft, der Welt etwas zu geben, was sie wirklich ein Stück besser macht.“

DU BIST WERTVOLL,

Dein Joe

NEUES DENKEN – GEHEIMNISSE, ERFOLGSAUSSICHTEN, VORAUSSETZUNGEN

… UND WARUM WIR UNS IN UNTERNEHMEN SO SCHWER DAMIT TUN!

(Lesezeit ca. 6-7 Minuten)

Neues Denken ist in vieler Munde. Gepaart mit Innovationen und Kreativität kann es alles und nichts bedeuten. Wofür steht Neues Denken?Neues Denken steht dafür, Dinge neu zu erledigen, anders zu bewältigen wie bisher oder neue Dinge in bestehende zu integrieren. Mit Dinge können sowohl Abläufe und Prozesse, Komponenten oder auch Partner gemeint sein.

VORAUSSETZUNGEN FÜR NEUES DENKEN

Neues Denken klingt im ersten Moment einfach und ohne wenig Aufwand, doch dies täuscht. Um Neues Denken in Unternehmen erfolgreich umzusetzen, sind ein paar Aspekte zu beachten.

  1. Das Unternehmen sollte die Kultur für Neues Denken schaffen. Diese beinhaltet die Werte Freiheit, Neugier und Interesse sowie Verantwortung.
  2. Die Unternehmensführung als auch die Führungskräfte haben die Verantwortung mit gutem Beispiel voranzugehen. Nur wenn diese das Spielfeld für Neues Denken definieren und leben, werden auch neue Ideen und Gedanken von den Mitarbeitern entstehen.
  3. Dies beinhaltet auch, dass wenn in überzeugten Beispielen Fehler passieren, eine positive Fehlerkultur gelebt werden sollte.

Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn die nächste Generation Hero in Unternehmen einzieht. Diese ist gewohnt für alles eine Bestätigung zu erhalten. In der Arbeitswelt geht jedoch nicht immer alles perfekt und fehlerfrei ab.

Offenheit und Freiheit müssen auf bewusste Art gelebt werden. kein Zeichen von Kontrollverlust, sondern von Bereicherung. Allzu oft fallen Führungskräfte dann in einen sturen Aktionismus. Dies ist der falsche Ansatz. Mitarbeiter zu Neuem Denken zu motivieren heißt auch, Ihnen das Feld der Freiheit zu bestellen und Interesse an den Ideen zu zeigen.

BEISPIELE & TIPPS

Den bewussten neuen Start von Neues Denken hat wohl kein geringerer als Steve Jobs am 09. Januar 2007 mit dem IPhone vorgenommen. Doch es gibt noch zahlreiche weitere Beispiele. Hier wurden 2 starke Aspekte neu miteinander verknüpft: Zum einen die drei Anwendungen Telefon, Mail+Internet und IPod für Musik. Ergänzt wurde dies um einen Touchscreen, die Bedienung des Telefons. Und genau in dieser Anzahl an Neukombinationen lag das Geheimnis des Erfolgs.

Ein weiteres Beispiel aus aktueller Zeit ist der Gewinner des Goldenen Brandeisens 2016 Bahlsen. Hier wurde die Methode des Werbens und des Marketings neu gedacht und neu gemacht. Und dies gleich auf mehreren Wegen. Der erste neue Weg: Der Bahlsen Clip zu Weihnachten:

Weihnachten sind Emotionen – Bahlsen sind Emotionen

Die Zweite durchaus innovativer: die Verknüpfung von Product-Placement mit dazwischen geschalteten Werbespots, die genau den Inhalt aufgreifen, der eine Minute zuvor in der aktuellen Sendung Dschungelcamp gezeigt worden ist.  Doch hier der Clip aus der Sendung und der Tages-Aufgabe:

Von der Methodik kann diese Kampagne und Positionierung mit Sicherheit kopiert werden, doch sie ist entstanden aus dem Anspruch die eigenen Werte anders und Kundenfokussiert zu leben. Die Werte sind übrigens von der Familie ganz ohne Management erarbeitet worden. Erst im zweiten Schritt wurden diese dem Management und dann den Mitarbeitern vorgestellt. Es wurde dann alles darangesetzt, das ideale Umfeld im Unternehmen aufzubauen, dass diese Werte gelebt und umgesetzt werden können.

Michael Hähnel Vorsitzender der Geschäftsleitung, Business Unit D-A-CH, Bahlsen GmbH & Co. KG

Mut und Offenheit gehört zu der Entscheidung „Neues Denken“ aktiv in Unternehmen zu leben. Es passt sich den Wünschen der Kunden und Kunden-Kunden an und sucht nach dem Extra in der Umsetzung. Neues Denken kann sowohl in einer Kampagne wie hier Bahlsen zum Einsatz kommen. Doch auch in sämtlichen anderen Bereichen – von der Produktgestaltung bis zur Auswahl eines Kooperationspartners – ist dies möglich.

NUTZEN & VORTEILE

1. Schlechte Kopierbarkeit

Der wohl größte Vorteil von angewandtem Neuen Denken ist die schlechte Kopierbarkeit des Modells. Wenn das Unternehmens-Marketing auf Neues Denken ausgerichtet wird, sind die Denkstrukturen und Denkansätze durch die Kultur und Philosophie einzigartig. Und damit auch die daraus entstehenden Leistungen und Services.

2. Aufbau einer authentisch-wertebasierten Positionierung

Wenn durch Neues Denken nach Innovationen und Entwicklungen gesucht und eingesetzt wird, sind die Rahmenbedingungen und Vorgaben maßgeblich entscheidend für die Art und Weise der neuen Ideen und Handlungen. Jede Entscheidung erhält eine andere Wertigkeit und Bedeutung durch den Entscheider. Wenn dies konsequent bis zur operativen Umsetzung eingesetzt wird, entsteht eine Verbindung zwischen Unternehmen und seinen Kunden, Partnern und seinem Umfeld.

3. Die Sinnfrage wird beantwortet

Aktiv eingesetztes Neues Denken wird durch das ganze Unternehmen gelebt. Somit hat jeder Mitarbeiter in seinem Bereich die Erkenntnis nach dem Sinn seines Handelns. Erkennbarer Sinn bedeutet Beteiligung und dies wiederum schafft Bindung und Loyalität. Der Fokus wird auf Lösungen und nicht auf Probleme gesetzt.

FAZIT – WAS HEISST DIES LETZTENDLICH FÜR NEUES DENKEN UND UNTERNEHMEN

Wenn sich ein Unternehmen kontinuierlich weiterentwickeln will und dies gemeinsam mit den Mitarbeitern, ist „Neues Denken“ eine sehr gute Methode, dies zu erreichen. Im Fokus von „Neues Denken“ steht immer der Nutzen vom Kunde und des Kunden-Kunde. „Neues Denken“ bedeutet in der Umsetzung, die Werte Freiheit, Eigenverantwortung und Offenheit als Grundverständnis zu implementieren und Teil des Ganzen zu sein. Es senkt die Kopierbarkeit durch ein authentisch-wertebasiertes-innovatives Marketing. „Neues Denken“ baut eine besondere Form der Kunden- und Mitarbeiterbindung auf.

Probieren Sie es konsequent aus – Sie werden es nicht bereuen.

Ihre
Nicole M. Pfeffer